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Die Q2-Zahlen seien von unterschiedlichen Einflüssen geprägt gewesen. Einerseits habe Siemens einen sehr soliden Auftragseingang in Höhe von +12% veröffentlicht. Deutschland (+23%) und die Region Asien Pazifik (+17%) seien dafür maßgeblich verantwortlich gewesen. Andererseits habe man Sonderbelastungen auf Großaufträge verbucht (857 Mio. EUR). Kosten im Zusammenhang mit Untersuchungen der US-Börsenaufsichtsbehörde hätten das Ergebnis außerdem reduziert.
Diese Vorgänge hätten für eine Anpassung der Ertragsperspektive durch das Management für das am 30. September endende Geschäftsjahr gesorgt. Man erwarte nun ein Ergebnis auf Vorjahresniveau, habe jedoch die zuvor kommunizierten 2010-Ziele bestätigt. Vor dem Hintergrund des soliden Auftragseingangs würden die Analysten diese für etwas zu konservativ halten. Die Anpassung von Großprojekten im wichtigen Bereich Power Generation (PG), der in Q2 noch Sonderkosten in Höhe von 559 Mio. EUR verursacht habe, sei abgeschlossen. Dies sollte die Ergebnisentwicklung im weiteren Verlauf des Jahres stützen.
Die Weltwirtschaft expandiere und biete dem Unternehmen weiterhin überdurchschnittliche Chancen, insbesondere in den Schwellenländern.
Der hohe Auftragseingang in den Bereichen A&D (+17,4%), P&G (+19,1%) und MED (+17,6%) sowie die relativ stabile Entwicklung in den anderen Bereichen, würden auf ein stabiles organisches Wachstum schließen lassen.
Die Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität und die globale Ausrichtung würden mittelfristig ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum zulassen.
Die Q2-Entwicklung nach Berücksichtigung der Sonderkosten habe leicht über den Erwartungen gelegen. Der Auftragseingang habe positiv überrascht. Die Entwicklung des Auftragseingangs habe sich sehr positiv entwickelt.
Die Auswirkungen der Untreuevorwürfe in den USA hätten bisher nicht genauer quantifiziert werden können, weitere Belastungen könnten folgen. Zudem könnte sich eine längere Rezession in den USA nachteilig auf die globale Konjunktur auswirken und die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen. Ferner habe die Gewinnwarnung die Perspektive belastet und das Gesamtrisiko erhöht.
Auf Basis der 2008 Zahlen sei Siemens schon hoch bewertet. Dies könnte die Kursentwicklung kurzfristig belasten. Der Auftragseingang sei allerdings positiv und verleihe dem 2009-Ergebnis Perspektive.
Die Analysten der SEB reduzieren das Kursziel von 100 auf 95 EUR und bewerten die Siemens-Aktie mit "buy". (Analyse vom 07.05.2008) (07.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 07.05.2008
| 08.05.2008 | Siemens es winken dreistellige Notierungen | Der Aktionär | |
| 07.05.2008 | Siemens buy | SEB AG | |
| 07.05.2008 | Siemens buy | Citigroup Corp. | |
| 05.05.2008 | Siemens halten | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 05.05.2008 | Siemens kaufen | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) |
Aktien in diesem Artikel
| Siemens | 74,7 | -2,6% |
| 09.05.08 | Conergy verkaufen | |
| 09.05.08 | AIXTRON gute Kaufgelegenheit | |
| 09.05.08 | SOLON kaufen | |
| 09.05.08 | Commerzbank Downgrade | |
| 09.05.08 | Drägerwerk kaufen | |
| 09.05.08 | Allianz kaufen | |
| 09.05.08 | Allianz buy | |
| 09.05.08 | Deutsche Postbank buy | |
| 09.05.08 | Linde buy |
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