New York (aktiencheck.de AG) - Andreas Willi, Julia Varesko und Nico Dil, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen die Aktie von Siemens (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) mit "overweight" ein.
Die Analysten von J.P. Morgan Securities hätten ihr EPS-Prognose für die Jahre 2008 und 2009 von 5,48 EUR auf 5,02 EUR und von 7,32 EUR auf 6,83 EUR reduziert, so dass sich ein KGV von 14,0 und 10,3 errechnen lasse. Die Senkung der EPS-Schätzung für 2008 sei auf die Kosten zusätzlicher Effizienzmaßnahmen zurückzuführen, während die EPS-Schätzung für 2009 wegen des vorsichtigen Ausblicks für die Gesamtbranche herabgesetzt worden sei.
Der große Arbeitsrückstand und das Wachstum des Energie- und Healthcare-Geschäfts dürften es Siemens erlauben, schneller als der Sektor zu wachsen. Die Analysten von J.P. Morgan Securities seien von der Fokussierung des Unternehmens auf die Kostenstruktur angetan. Siemens scheine die Gesamtwirtschaft realistisch einzuschätzen. Das Ende der zweiten Tranche des Aktienrückkaufprogramms am 23. Juli und der vermutlich vorsichtige Ausblick bei Bekanntgabe der Quartalszahlen könnten die Aktie kurzfristig belasten und so eine Kaufgelegenheit bieten. Das Kursziel der Aktie werde von 100,00 EUR auf 93,00 EUR gesenkt.
In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von Siemens "overweight". (Analyse vom 15.07.08)
(15.07.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 15.07.2008