Die Analysten von Goldman Sachs bewerten in ihrer Studie vom 15. Februar die Aktien des norwegischen Ölkonzerns Statoil ASA weiterhin mit "Underperform".
Nachdem das Unternehmen seine Zahlen für das vierte Quartal präsentiert habe, überarbeiten die Analysten ihre Prognosen. Der Reingewinn habe im vierten Quartal mit rund 10 Mrd. NOK den Konsens von 7,2 Mrd. NOK übertroffen, was sich vor allem mit Währungsgewinnen in Höhe von 5 Mrd. NOK begründe. Dies erlaube dem Unternehmen, am 31. Mai eine Dividende von 5,30 NOK je Aktie auszuschütten. Auf operativer Ebene habe der Bereich Exploration und Produktion enttäuscht, während sich der Bereich Gas stark entwickelt habe. Das Rating werde mit "Underperform" aufrecht erhalten, da auf dem derzeitigen Bewertungsniveau das starke Wachstumsprofil bereits im Kurs eingepreist sei. Für weiteres Kurspotenzial müssten die Analysten für die absehbare Zukunft einen Preis von 30 Dollar je Barrel unterstellen können. Für 2005 rechnen sie mit einem EPS von 9,20 NOK und für 2006 mit 9,86 NOK.