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Der Konzernumsatz sei in Q3 um 4,8% auf 14,19 Mrd. EUR und das OIBDA (Operating Income Before Depreciation and Amortization) um 29% auf 6,98 Mrd. EUR (OIBDA-Marge 49,2%) gestiegen. Der Nettogewinn habe sich im gleichen Zeitraum um 39% auf 4,02 Mrd. EUR erhöht, was einem Gewinn je Aktie von 0,85 EUR nach 0,60 EUR entspreche. Die Ergebnistreiber seien vor allem gute Geschäfte der Mobilfunktochter O2 in UK, Erlöse aus Beteiligungsverkäufen und eine geringere Steuerlast gewesen. Während O2 in Großbritannien seine Einnahmen deutlich gesteigert habe, hätten neue Pauschaltarife (Absenkung von Terminierungsentgelten sowie sinkende Preise im Mobilfunk) das Geschäft in Deutschland gebremst. Die Einnahmen aus dem Handybetrieb seien bei O2 Germany ggü. Vj. um 5% auf 753 Mio. EUR zurückgegangen. Dabei sei die Zahl der O2-Kunden in Deutschland bis Ende September binnen Jahresfrist um 15% auf rund 12,2 Mio. geklettert.
Die Erwartung für das laufende Geschäftsjahr liege beim Umsatz zwischen 8% bis 10%, beim EBITDA zwischen 10% bis 13% und beim EBIT zwischen 19% bis 23%. Erfolgreiche Expansionsstrategie: Nachdem man sich zuletzt mit 5% an China Netcom und zu 8% an PCCW, dem größten Telekomunternehmen in Hongkong, beteiligt habe, sei der Einstieg über die Holding Telco zu 42,3% bei Telecom Italia erfolgt. Dieser Anteil erlaube den Spaniern, sich in einem schwer zugänglichen Land wie Italien zu positionieren und seine führende Stellung in Lateinamerika weiter zu stärken. Darüber hätten die Spanier Zugriff auf den Festnetzanbieter Hansenet (Alice), der in Deutschland mehr als 2 Mio. DSL-Kunden habe und einer der stärksten Wettbewerber der Deutschen Telekom sei. Telefónica sei damit in Deutschland Vollsortimenter für Privat- und Geschäftskunden und zahlreichen Wettbewerbern voraus. Es würden Verhandlungen mit Portugal Telecom über die komplette Übernahme des brasilianischen Mobilfunk-Joint-Ventures Vivo laufen, das den Einfluss der Spanier auf dem größten Wachstumsmarkt Lateinamerikas erhöhen würde.
Das iPhone könnte insbesondere internetbasierten hochmargigen Diensten auf dem Handy zum Durchbruch verhelfen und damit den derzeitigen Druck auf Erlöse und Margen abbauen.
Durch Zukäufe wie den des britischen Mobilfunkers O2 und von Cesky Telekom sowie Investitionen in Lateinamerika hätten die Spanier eine hohe Verschuldung.
Telefonica sei nach wie vor das Unternehmen mit der dynamischsten Wachstumsstrategie im Telekommunikationssektor.
Die Analysten der SEB bestätigen ihr Kursziel von 24,00 EUR und stufen die Aktie von Telefónica mit "hold" ein. (Analyse vom 29.11.2007) (29.11.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 29.11.2007
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