Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten unverändert zur Zurückhaltung bei der Aktie von Texas Instruments (ISIN US8825081040/ WKN 852654).
Das Technologieunternehmen habe die Markterwartungen enttäuscht. Der Gewinn sei im 2. Quartal um 4% auf 588 Mio. US-Dollar bzw. 44 US-Cent je Aktie, und der Umsatz um 2% auf 3,35 Mrd. US-Dollar gefallen. Erst im Juni sei ein EPS zwischen 43 und 47 US-Cent sowie ein Umsatz zwischen 3,33 und 3,46 Mrd. US-Dollar angekündigt worden. Die jetzt veröffentlichten Zahlen hätten also gerade noch dem untersten Rand dieser Bandbreite entsprochen, was den Markt selbstverständlich nicht zufrieden stelle.
Die relativ schwachen Ergebnisse würden damit begründet, dass Händler ihre Lagerbestände überraschenderweise ab Juni gesenkt hätten, was zur Verminderung der Nachfrage beigetragen habe.
Die Prognose für das 3. Quartal sehe den Gewinn bei 41 bis 47 US-Cent je Aktie, und den Umsatz zwischen 3,26 und 3,54 Mrd. US-Dollar. Analysten hätten hingegen für das laufende Quartal bislang 51 US-Cent Gewinn und 3,57 Mrd. US-Dollar Umsatz erwartet.
Die Q2-Zahlen sowie der reduzierte Q3-Ausblick hätten den Titel nachbörslich bis auf 24,90 US-Dollar fallen lassen, nachdem er an der NYSE noch bei 28,52 US-Dollar aus dem Handel gegangen sei.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten weiterhin zur Zurückhaltung bei der Texas Instruments-Aktie. (Ausgabe 111 vom 23.07.2008)(23.07.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 23.07.2008