Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen bei der ThyssenKrupp-Aktie (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) weiter unter Beachtung des Stop-loss-Limits von 35,25 Euro dabeizubleiben.
Stahlkonzerne würden höhere Preise am Markt durchdrücken. So möchte ThyssenKrupp in den nächsten Monaten die steigenden Eisenerzkosten auf die Kunden abwälzen. Zum 1. April möchte das Unternehmen deshalb die Stahlpreise um bis zu 100 Euro je Tonne erhöhen. Bei einigen Produkten bedeute das eine Preiserhöhung um mehr als 10%.
Auch andere Stahlproduzenten würden an der Preisschraube drehen. So auch Salzgitter und der Weltmarktführer Arcelor Mittal. Auch der Stahlhändler Klöckner & Co. habe am Dienstag bekannt gegeben, dass man die Stahlpreise seit Jahresbeginn um 10 bis 15% erhöht habe. Weitere Erhöhungen seien zu erwarten. Auch wenn das Gros der Stahlwerte am Dienstag im Minus notiert habe: Auf Rezession würden solche Meldungen natürlich nicht gerade schließen lassen.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten bei der ThyssenKrupp-Aktie weiter unter Beachtung des Stop-loss-Limits von 35,25 Euro dabeizubleiben. (Ausgabe 36 vom 05.03.2008) (05.03.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 05.03.2008