Paris (aktiencheck.de AG) - Alain William und Abhi Shukla, Analysten der Société Générale, bewerten die Aktie von ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) unverändert mit "hold".
Das Management von ThyssenKrupp habe den nachhaltigen Turnaround des Cash Flows zur höchsten Priorität erklärt. Die Analysten der Société Générale seien vom Free Cash Flow (-1,7 Mrd. EUR) im ersten Geschäftsquartal 2011/12, welcher die Nettoverschuldung von 2,3 Mrd. EUR auf 5,9 Mrd. EUR gebracht habe, enttäuscht gewesen. Zwar habe das Management einen saisonalen Anstieg des Betriebskapitals sowie die Start Ups in Amerika hierfür verantwortlich gemacht, die Auslieferungen in Europa hätten allerdings mit einem sequenziellen Rückgang von 15% die Erwartungen verfehlt.
Das ThyssenKrupp-Management habe für das gesamte Geschäftsjahr verständlicherweise keine und für das zweite Geschäftsquartal lediglich eine grobe Prognose abgegeben. Bei der Société Générale erwarte man für das Geschäftsjahr 2011/12 ein bereinigtes EBIT von 1,5 Mrd. EUR (bislang 1,6 Mrd. EUR). Die EPS-Prognose für 2011/12 und 2012/13 sei von 1,83 EUR auf 1,60 EUR und von 2,30 EUR auf 2,25 EUR gesenkt worden. Auf dieser Basis ergebe sich für die ThyssenKrupp-Aktie ein KGV von 13,2 bzw. 9,4. Das Kursziel der Aktie sehe man bei einem Horizont von zwölf Monaten bei 21,00 EUR.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten der Société Générale für das Wertpapier von ThyssenKrupp weiterhin "hold". (Analyse vom 15.02.12) (15.02.2012/ac/a/d)
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