Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, rät weiterhin, die Aktie von ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) zu verkaufen.
Wie der Ausgabe der "Financial Times Deutschland" vom 07.09. zu entnehmen sei, werde das Konzernsegment Steel Americas nach aktuellem Stand im Geschäftsjahr 2011/12 (30.09.) einen Verlust von gut einer Mrd. EUR verbuchen. Diese Information decke sich mit den Unternehmensaussagen im Rahmen der Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal (Q3) 2011/12 am 10. August. Seinerzeit habe der Bereich für die ersten neun Monate 2011/12 ein bereinigtes EBIT von -778 Mio. EUR ausgewiesen.
Die Analysten würden ihre Schätzungen unverändert lassen, wonach sie das bereinigte EBIT 2011/12e bei 445 Mio. EUR und das EPS 2011/12e bei -2,13 EUR sehen würden. Aufgrund seines zyklischen Charakters habe der Anteilsschein positiv auf die EZB-Ankündigung vom 06.09. zum Thema Staatsanleihen-Ankauf reagiert.
Die Analysten von Independent Research lassen ihre Einschätzung zur ThyssenKrupp-Aktie mit Blick auf die ungelösten Probleme bei Steel Americas und dem noch nicht genehmigten Verkauf der Edelstahlsparte nach wie vor bei "verkaufen" und das Kursziel bei 14 EUR. (Analyse vom 07.09.2012) (07.09.2012/ac/a/d)