Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die Aktie von Total (ISIN FR0000120271/ WKN 850727) unverändert mit "kaufen" ein.
Total sei 1924 gegründet worden und habe insbesondere durch Megafusionen seine derzeitige Größe erreicht. Dadurch profitiere der Konzern von Synergieeffekten. Das zurzeit drittgrößte private Rohölunternehmen der Welt untergliedere sich in die Arbeitsgebiete Exploration/Förderung, Raffinerie und Chemie. Die im Vergleich zu anderen Energiekonzernen günstigeren Produktionskosten seien wesentlich auf die Förderungen in politisch weniger stabilen Regionen zurückzuführen. Bis 2010 sei eine jährliche Produktionssteigerung um 4% vorgesehen. Mittelfristig sei der Verkauf der Sanofi-Aventis-Beteiligung (13%) geplant.
Ausgehend von den Jahrestiefsständen im Bereich von 45 EUR habe die Aktie in den letzten Wochen einen Aufwärtstrend etabliert, der die Anteilsscheine zurück in die langjährige Seitwärtspanne zwischen 50 und 60 EUR geführt habe. Mit dem Rückenwind hoher Ölpreise, die auch das kommende Quartalsergebnis positiv beeinflussen würden, sollte einem Test der oberen Begrenzung nichts entgegenstehen.
Der Titel von Total ist nach wie vor kaufenswert, so die Analysten der Hamburger Sparkasse. (Analyse vom 16.05.2008) (16.05.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 16.05.2008