22.07.2008 16:47
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Total strong buy (SEB AG)

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Aleksander Kuntz, bewertet die Aktie von Total (ISIN FR0000120271/ WKN 850727) mit dem Rating "strong buy".

Trotz einer relativ geringen Bewertung, eines historisch hohen Ölpreises und daher sehr wahrscheinlichen Gewinnanstiegs habe sich die Aktie dem negativen Trend an den internationalen Aktienmärkten nicht entziehen können. Die erneute Unsicherheit über die Entwicklung der globalen Konjunktur und der US-Immobilienkrise habe die Aktienmärkte und daher auch Total belastet.

Das Q1-Ergebnis habe leicht über den Erwartungen gelegen, aber der Aktie keine nachhaltige und erhebliche Eigendynamik verleihen können. Der Hauptgrund dafür sei gewesen, dass die Bereiche Downstream (-56%, Tankstellengeschäft) und Chemicals (-43%) stark rückläufige operative Ergebnisse ausgewiesen hätten. Geringere Margen im Tankstellengeschäft und höhere Rohstoffpreise seien dafür der Hauptgrund gewesen. Obwohl die beiden Bereiche nur ca. 15% zum operativen Ergebnis in Q1 beigetragen hätten, hätten die Rückgänge den 39%igen Anstieg im Bereich Upstream fast aufgezehrt, sodass nur noch eine Ausweitung um 9,0% habe realisiert werden können. Die Ungewissheit über die weitere Entwicklung des Ölpreises habe die Aktie zudem belastet.

Das Ergebnis für das erste Quartal liege leicht über den Erwartungen. Der starke Euro sollte durch die ausgeprägte Internationalität nur in Konsolidierungsfragen entscheidend sein. Die Investitionsprojekte seien davon nicht betroffen. Die Erschließung neuer Ölfelder sichere die Produktion von Erdöl im wichtigen Upstream-Geschäft und sollte die rückläufige Entwicklung im Tankstellengeschäft (Downstream) kompensieren. Die hohe Nachfrage nach Öl & Gas-Produkten aus den Schwellenländern werde den Ölpreis im gesamten Jahresverlauf stützen. Total könne noch einige Zeit von dem starken Anstieg des Ölpreises zehren.

Die geopolitischen Risiken in weniger stabilen Ländern könnten auf die Marge durchschlagen (zuletzt z.B. in Nigeria, Venezuela). Stabilere Wachstumsperspektiven für die USA sollten den US-Dollar stärken und die Ölpreisentwicklung hemmen. Höhere OPEC-Produktionsquoten könnten zu diesem Zeitpunkt den Druck auf den Ölpreis verstärken. Die Margen im Bereich Downstream stünden unter Druck. Die Entlastung hätten steigende Preise für Diesel gebracht. Die hohen Faktorkosten im Bereich Chemie könnten im Verlauf des Jahres noch steigen.

Die niedrige Bewertung und die stabile Ertragsperspektive sollten zu höheren Kursen führen. Der starke Anstieg des Ölpreises im zweiten Quartal 2008 erhöhe die Gewinnerwartung. Die Analysten würden das Kursziel dennoch auf 60 EUR von zuvor 66 EUR reduzieren.

Die Analysten der SEB stufen die Total-Aktie mit "strong buy" ein. (Analyse vom 22.07.2008) (22.07.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 22.07.2008

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19.09.2008Total kaufenHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaAplus
12.09.2008Total neutralJP Morgan Chase & Co.neutal
12.09.2008Total kaufenIndependent Research GmbHplus
11.09.2008Total buySociété Générale Group S.A. (SG)plus
10.09.2008Total kaufenIndependent Research GmbHplus




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