Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, bewertet die UBS-Aktie (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) nach wie vor mit "halten".
Die Schweizer Universalbank UBS sei im Jahre 1998 aus der Fusion der Schweizerischen Bankgesellschaft und dem Schweizer Bankverein entstanden. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 3.200 Milliarden CHF sei die UBS der weltweit größte Vermögensverwalter. Der Konzern konzentriere sich hauptsächlich auf die Geschäftsbereiche Global Wealth Management & Business Banking, Global Asset Management und Investment Banking.
In der Schweiz sei die Bank mit über vier Millionen Individual- und Firmenkunden Marktführer und biete eine breite Produkt- und Dienstleistungspalette an. Der Konzern beschäftige derzeit rund 84.000 Mitarbeiter und sei in über 50 Ländern präsent. Hier würden ca. jeweils knapp 40% in der Schweiz und in den USA arbeiten.
Die aktuelle Aktienbewertung in Höhe des gut 2fachen Buchwertes erscheine aufgrund der hohen Rentabilität der Vermögensverwaltungs-Sparte zwar günstig, gleichzeitig würden aber weitere Verluste aus dem Investmentbanking drohen, die Bank weiter schwer zu schädigen. Derzeit scheine das Unternehmen immer noch sehr weit von einer Abspaltung der Problem-Bereiche entfernt zu sein.
Der Titel von UBS bleibt deshalb nach Ansicht der Analysten der Hamburger Sparkasse eine Halteposition. (Analyse vom 18.02.2008) (18.02.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 18.02.2008