Paris (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Société Générale stufen die Aktie der UBS (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) mit "hold" ein.
CFO Marco Suter habe einigen Analysten den kurzfristigen Unternehmensausblick dargelegt und damit einen Einblick in seine Vision der "neuen UBS" gegeben. Suter gehe davon aus, dass das Unternehmen im vierten Quartal nach erheblichen Abschreibungen im Bereich Investment Banking schwarze Zahlen schreiben werde. Bei der Société Générale sei man der Ansicht, dass keine Liquiditätsprobleme zu erwarten seien und dass das Unternehmen die Abschreibungen kompensieren könne, ohne die diesjährige Dividendenzahlung zu gefährden. Hinsichtlich einer schnellen Lösung der Subprime-Krise sei allerdings kein Optimismus angebracht.
Nachdem die UBS im Jahr 2006 ein EPS von 5,62 Schweizer Franken (CHF) erzielt habe, würden die EPS-Schätzungen der Analysten für 2007 und 2008 auf 3,16 CHF respektive 5,17 CHF lauten. Auf dieser Basis errechne sich ein 2007-KGV von 17,4 und ein 2008-KGV von 10,7. Das Kursziel der Aktie sehe man unverändert bei 62,00 CHF, innerhalb des Sektors favorisiere man den Anteilschein von UniCredit.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der Société Générale das Rating "hold" für das Wertpapier der UBS. (Analyse vom 16.11.07)
(16.11.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 16.11.2007