München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "SdK AktionärsNews" raten die UBS-Aktie (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) nach wie vor zu meiden.
Wie die schweizerische UBS am 04.07.2008 gemeldet habe, werde das Ergebnis für das am 30. Juni 2008 abgeschlossene 2. Quartal voraussichtlich ausgeglichen bis leicht negativ sein. Obwohl die Bereiche Global Wealth Management & Business Banking sowie Global Asset Management einen positiven Ergebnisbeitrag leisten würden, werde dies voraussichtlich durch einen weiteren Verlust der Investmentbank neutralisiert.
Aufgrund der Immobilienkrise habe die Bank im 2. Quartal weitere Abschreibungen und Verluste auf bereits früher offen gelegte Risikopositionen der Investmentbank hinnehmen müssen. Am stärksten betroffen seien dabei Kreditabsicherungsengagements gegenüber den Monoline-Versicherern gewesen.
Dass das Gesamtergebnis nicht katastrophal ausfalle, verdanke UBS jedoch einer Steuergutschrift von rund 3 Mrd. Schweizer Franken als Folge der bis dato angefallenen Verluste. Immerhin melde UBS aber, dass derzeit keine Notwendigkeit bestehe, zusätzliches Eigenkapital zu beschaffen.
Da die Experten von "SdK AktionärsNews" glauben, dass die Immobilienkrise noch lange nicht vorbei ist, empfehlen sie weiterhin, die UBS-Aktie zu meiden. (Ausgabe 168 vom 04.07.2008) (07.07.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 07.07.2008