New York (aktiencheck.de AG) - Kian Abouhossein, Jacob Kruse und Delphine Lee, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen die UBS-Aktie (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) nach wie vor mit "overweight" ein.
Auf Seiten von J.P. Morgan Securities erhöhe man die Prognose für die im Jahr 2008 zu erwartenden Subprime-Abschreibungen von 15 Mrd. CHF auf 18,5 Mrd. CHF. Für den Fall, dass die UBS die gesamten Abschreibungen im ersten Quartal 2008 vornehmen würde, dürfte die Tier I-Rate auf kurze Sicht bei 9,5% und am Ende des Jahres bei 11,5% liegen. Bei J.P. Morgan Securities gehe man nun davon aus, dass die UBS für das laufende Geschäftsjahr keine Dividende zahlen werde.
Positiv hervorzuheben sei jedoch das Geschäftssegment Wealth Management, dessen Wert vom Markt nicht angemessen zur Kenntnis genommen werde. Den potenziellen Verkauf weiterer Assets, wie etwa des US-amerikanischen Wealth Management-Bereichs, würde man bei J.P. Morgan Securities begrüßen. Für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 gehe man von einem EPS von 4,60 CHF (KGV: 7,0) respektive 5,00 CHF (KGV: 6,5) aus. Das Kursziel reduziere man geringfügig von 56,00 CHF auf 55,00 CHF, damit biete die Aktie allerdings noch ein Aufwärtspotenzial von 70%.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Börsenanalysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier der UBS weiterhin "overweight". (Analyse vom 06.03.08) (06.03.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 06.03.2008