USD/JPY Schwächeszenario bleibt vorerst bestehen
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Japans Maschinenbauaufträge sind im Dezember um 7,1 Prozent und damit stärker als erwartet zurückgegangen, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "FX-Tagesausblick" der Deutschen Bank.
Angesichts der nach wie vor kränkelnden Wirtschaft sei den dortigen Politikern bekanntlich der starke Japanische Yen ein Dorn im Auge. Ein Mitglied der Regierungspartei habe nun vorgeschlagen, die Mittel des weltweit größten Pensionsfonds, Japanese Public GPIF, zu nutzen, um ausländische Anleihen zu kaufen. Premierminister Noda sei da allerdings zurückhaltender, weil dies einer echten Intervention gleichkäme, die mit dem Finanzministerium und auch mit den ausländischen Währungswächtern abgestimmt werden müsse. Mal abgesehen davon, dass der Pensionsfonds nicht zu vielen Risiken ausgesetzt werden dürfe.
Vorerst würden die Analysten bei ihrem Schwächeszenario bleiben: Man sehe nach wie vor Abwärtsspielraum bis 75,30 (Zwischenunterstützung 76,50), sofern der Stabilitätspunkt bei 78,30 nicht überwunden werde. (09.02.2012/ac/a/m)


