Nach Ansicht der Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" eignet sich die Aktie von U.C.A. (ISIN DE0007012007/ WKN 701200) für spekulative Anleger.
Beteiligungsgesellschaften würden wieder optimistisch in die Zukunft blicken. Dass wieder Schwung in den IPO-Sektor komme, sei nicht allein auf das verbesserte Sentiment am Aktienmarkt zurückzuführen. Auch die von der CDU angedachte Wiedereinführung der Besteuerung von Beteiligungsverkäufen habe die Venture-Capital-Branche aufgeschreckt. So würden bereits jetzt viele VC-Gesellschaften ihre Exit-Pläne forcieren.
Fortgeschritten seien die Bemühungen bereits bei der VC-Gesellschaft U.C.A. aus München. Diese habe vier bis fünf börsenreife Kandidaten im Portfolio. Noch im laufenden Jahr könnten zwei Töchter ihren Börsengang feiern.
Große Hoffnungen setze der Unternehmenslenker Jürgen Steuer insbesondere auf den IPO-Kandidaten DeTeBe. Hier hätten die Münchner vier Mehrheitsbeteiligungen gebündelt. Gehe die Strategie des Managements auf, gebe es im nächsten Jahr eine neue Beteiligungsgesellschaft an der Börse.
Durch die geplanten Börsengänge würden sich die stillen Reserven heben lassen, welche sich derzeit noch im U.C.A.-Portfolio befinden würden. Nachdem sich die Aktienanzahl durch die Einziehung eigener Papiere auf 6,6 Mio. Euro verringert habe, würden die Münchener aktuell nur ein Marktgewicht von 36 Mio. Euro bieten. Berücksichtige man die Cash-Positionen von fast vier Euro je Aktie, werde das komplette Beteiligungsportfolio mit weniger als 10 Mio. Euro bewertet.
Die Experten von "Der Aktionär" sind der Ansicht, dass sich die U.C.A.-Aktie für spekulative Anleger eignet. Das Kursziel sehe man bei 8 Euro.
Analyse-Datum: 15.09.2005