Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Fabrizio Bernardi, Analyst der Deutschen Bank, bewertet den Anteilschein von UniCredit (ISIN IT0000064854/ WKN 850832) mit "buy".
Die Ergebnisse des ersten Quartals seien schwächer als erwartet ausgefallen. Damit sei es zum zweiten Mal innerhalb von weniger als einem Monat zu einer negativen Überraschung gekommen. So habe das Unternehmen nach den angekündigten Abschreibungen bereits vorab einen Nettogewinn von 1 Mrd. EUR für das erste Quartal in Aussicht gestellt. Die neue Vorgabe eines EPS von 0,52 EUR bis 0,56 EUR für das laufende Jahr erscheine zudem nicht schlüssig, da sich hieraus ein Nettergebnis von 7-7,5 Mrd. EUR ermitteln lasse, während die Zielsetzung des Unternehmens auf 6,8-7,3 Mrd. EUR laute.
Die Prognosen der Deutschen Bank seien nun deutlich nach unten korrigiert worden. So habe man die EPS-Schätzung für das Jahr 2008 um 11% auf 0,48 EUR gesenkt, auf dieser Basis errechne sich ein KGV von 9,9. Für 2009 sei die EPS-Prognose um 7% auf 0,62 EUR reduziert worden (KGV: 7,7). Das Kursziel werde von 6,90 EUR auf 6,00 EUR herabgesetzt.
Die Analysten der Deutschen Bank empfehlen die UniCredit-Aktie zum Kauf. (Analyse vom 09.05.08) (09.05.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 09.05.2008