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| Historisch | IR-Daten | |||||
Am 10.05. seien die Q1/07-Daten bekannt gegeben worden. Die Einnahmen seien um 10% auf 6,58 Mrd. Euro gestiegen, das oper. Ergebnis um 20% auf 3,19 Mrd. Euro, der Nettogewinn um 29% auf 1,78 Mrd. Euro. Die Zinseinnahmen hätten 9,1% auf 3,35 Mrd. Euro zugelegt, der Provisionsüberschuss um 6,7% auf 2,27 Mrd. Euro, das Handelsergebnis um 19,8% auf 830 Mio. Euro. Die C/I-Ratio sei -4%-Punkte auf 51,5% gefallen, die ROE betrage 19,7% (n. 17,0%); die Tier-1-Ratio belaufe sich auf 5,99% (nach 5,82%).
Am 20.05.07 sei die Ankündigung der Übernahme von Capitalia (vormals Nr. 4, zuletzt Nr.3 in Italien) gewesen. Das Tauschverhältnis betrage 1,12 neue UC(UniCredit)-Aktien für 1 Capitalia-Aktie. Das Synergiepotenzial werde auf 1,2 Mrd. Euro beziffert (rd. 800 Mio. Kosten-, rd. 400 Mio. Euro Umsatz-Synergien). Als nächstes würden die Statements der Kartellbehörden erwartet; UC habe bereits 180 Filialen identifiziert, die verkauft werden könnten. Am 26.06.07 habe die Bank of Italy die Fusion mit Capitalia genehmigt.
Die Q1-Zahlen hätten die Markterwartungen teils deutlich geschlagen. Die Kosten seien im Griff (+1,9%) und weitere Einsparmaßnahmen im Zusammenhang der HVB-Integration hätten realisiert werden können. Deutlichere Ergebnisverbesserungen seien z.B. in Retail (+18%) und in den osteuropäischen Märkten (CEE, +26%) erzielt worden. Ein Gewinntreiber sei auch das Investmentbanking-Geschäft gewesen.
Die Übernahme der Capitalia sei sinnvoll. Damit werde UC wieder zur Nr. 1 im Heimatmarkt. Vor allem im inländischen Filialgeschäft gebe es keine allzu großen Überschneidungen. UC habe einen guten Trackrekord bei der Integration von Übernahmen, vor allem was die zahlreichen inländischen Institute der Vergangenheit angehe. Größere Widerstände seien nicht zu erwarten, immerhin sei die Übernahme auch freundlich. UC schaffte sich hiermit Größenvorteile für weitere (intl.) Zusammenschlüsse. Die Integrationskosten dürften von den anstehenden Verkäufen (Anteile an Mediobanca, Generali, ausgewählte Real Estate Assets) mehr als ausgeglichen werden.
Capitalia sei relativ teuer erkauft und Capitalia's Kreditbuch sei traditionell nicht so gut. Die anstehende Integration von Capitalia sei durchaus eine größere Herausforderung: Überschneidungen gebe es im Großkundenkreditgeschäft, unterschiedliche (IT)Systeme, Managementkultur, etc.
UC sei eine der effizientesten und ertragsstärksten Banken.
Die Analysten der SEB stufen die UniCredit-Aktie mit dem Rating "buy" ein. Das Kursziel werde bei 8,30 (vorher 7,80) Euro gesehen. (Analyse vom 02.07.2007) (02.07.2007/ac/a/a) Analyse-Datum: 02.07.2007
| 12.08.2008 | UniCredit buy | SEB AG | |
| 05.08.2008 | UniCredit overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 04.08.2008 | UniCredit strong buy | SEB AG | |
| 28.07.2008 | UniCredit hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 01.07.2008 | UniCredit overweight | JP Morgan Chase & Co. |
Aktien in diesem Artikel
| UniCredito Italiano | 3,7 | -1,9% |
| 29.08.08 | AIXTRON Halteposition | |
| 29.08.08 | Deutsche Post sofortiger Einstieg | |
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| 29.08.08 | freenet overweight |
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