New York (aktiencheck.de AG) - Die Aktienanalysten von J.P. Morgan Securities vergeben für den Anteilschein von UniCredit (ISIN IT0000064854/ WKN 850832) nach wie vor das Rating "overweight".
Nach der Konferenz zur geplanten Fusion mit Capitalia hätten die Analysten die Gelegenheit gehabt, mit dem CFO von UniCredit zu sprechen. UniCredit plane eine schnelle und reibungslose Integration von Capitalia. Hierbei sei sich das Management der möglichen Synergieeffekte durchaus bewusst. Nach Ansicht der Aktienanalysten werde UniCredit alle Restrukturierungsmaßnahmen einleiten, die erforderlich seien. So sei auch mit einem Abbau von Arbeitsplätzen zu rechnen. Hierzu habe es noch keine offiziellen Meldungen von Unternehmensseite gegeben, da die Verhandlungen mit den Gewerkschaften noch nicht aufgenommen worden seien.
Nach Auffassung der Analysten sei die Aktie von UniCredit nach wie vor ein Kerninvestment. Das Unternehmen werde nun weiter steigende Marktanteile in Italien erzielen können, das ein sehr attraktiver Banken-Markt sei. Zudem verfüge UniCredit in Deutschland und nun auch in Italien über Restrukturierungspotenzial und könne auf das Wachstum in Zentral- und Osteuropa sowie in der Türkei bauen. Nach Berechnung der Analysten werde das Unternehmen in den kommenden drei bis vier Jahren ein EPS-Wachstum von rund 19% erzielen.
Vor diesem Hintergrund stufen die Analysten von J.P. Morgan Securities die UniCredit-Aktie mit "overweight" ein. (Analyse vom 22.05.07) (22.05.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 22.05.2007