New York (aktiencheck.de AG) - Die Börsenanalysten von J.P. Morgan Securities vergeben für die Aktie von UniCredit (ISIN IT0000064854/ WKN 850832) nach wie vor das Rating "overweight".
Nach der jüngsten Finanzkrise und den von den Börsenanalysten reduzierten Gewinnprognosen für die europäischen Investmentbanken, habe man auch die Gewinnschätzungen für UniCredit nach unten angepasst. Die Korrekturen seien allerdings nur sehr moderat ausgefallen, so dass die EPS-Schätzungen für 2007 und 2008 nun durchschnittlich 4,5% und jene für 2009 und 2010 durchschnittlich 2,5% niedriger angesetzt seien. Die aktuellen EPS-Prognosen der Analysten würden damit für 2007 und 2008 auf 0,54 EUR respektive 0,65 EUR lauten, somit errechne sich für 2007 ein KGV von 11,3.
Darüber hinaus habe man das Kursziel für die UniCredit-Aktie von bisher 8,40 EUR auf nun 8,00 EUR gesenkt. Man kalkuliere nun für das laufende Geschäftsjahr mit einer Dividendenzahlung von 0,24 EUR je Aktie, die somit auf dem Niveau des Vorjahres liegen würde. Hiernach seien allerdings Dividendenerhöhungen zu erwarten. Selbst unter Berücksichtigung der herabgesetzten Gewinnprognosen halte man die Unternehmensaktie auf dem aktuellen Niveau für sehr attraktiv bewertet. So werde die Aktie gemessen am 2008-KGV von 9,3 mit einem 12-prozentigen Abschlag gegenüber den Werten der europäischen Wettbewerber gehandelt, obwohl das bei UniCredit zu erwartende Wachstum von durchschnittlich 18% doppelt so stark sei wie jenes des Sektors.
Daher halten die Analysten von J.P. Morgan Securities an ihrer Bewertung "overweight" für den Anteilschein von UniCredit fest. (Analyse vom 01.10.07) (01.10.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 01.10.2007