UniCredito Italiano Aktie [WKN: 850832 / ISIN: IT0000064854]

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06.03.2008 11:39
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UniCredit strong buy (SEB AG)

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, bewertet die Aktie von UniCredit (ISIN IT0000064854/ WKN 850832) mit "strong buy".

Die Einnahmen in Q3 2007 seien insgesamt um 1,1% auf 5,69 Mrd. EUR gestiegen. Operativ habe sich der Gewinn um 1,1% auf 2,41 Mrd. EUR verbessert (auf vergleichbarer Basis +0,2%, hier seien Währungs- und Sondereffekte heraus gerechnet). Der Nettogewinn sei auf vergleichbarer Basis um 19% auf 1,12 Mrd. EUR geklettert (Prognose bei 995 Mio. EUR). Unbereinigt, d.h. auf absoluter Basis, sei dies jedoch ein Rückgang von 23,6%.

Der Zinsüberschuss sei um 8,3% auf 3,4 Mrd. EUR und der Provisionsüberschuss um 9,4% auf 2,1 Mrd. EUR gestiegen. Das Handelsergebnis sei mit 11 Mio. EUR negativ gewesen (nach +431 Mio. EUR im Vorjahr). Die Cost/Income-Ratio sei auf 52,5% (nach 55,8%) gesunken, was beweise, dass das Haus weiterhin zu den effizientesten in Euroland zähle. Der ROE sei - bedingt durch das schwache Abschneiden des Investmentbankings - auf 17,5% (nach 18,4%) gefallen. Die übernommene Capitalia sei per 01.10. konsolidiert worden.

Die UniCredit habe für das 3. Quartal ein gemischtes Ergebnis veröffentlicht. Der Nettogewinn aber habe über den Prognosen gelegen. Auch wenn Q3 im Investmentbanking stärker als erwartet von den Kapitalmarktturbulenzen gekennzeichnet gewesen sei, hätten die übrigen Bereiche wie gewohnt zweistellige Zuwachsraten erwirtschaften können. Die HVB Group habe dank außerordentlicher Erlöse im Investmentbanking im Vergleich zu Wettbewerbern keinen Verlust ausgewiesen. Ein wesentlicher Ertragstreiber würden infolge des starken Wirtschaftswachstums weiterhin die osteuropäischen Aktivitäten (CEE) bleiben. Die Capitalia-Integration verlaufe planmäßig.

In Q3 sei ein starker Gewinnrückgang im Investmentbanking (-81% auf 62 Mio. EUR) verbucht worden. UniCredit habe immer wieder betont, dass die direkte Belastung als "vernachlässigbar" eingestuft werden könne, doch angesichts der Liquiditätsmängel an den Kapitalmärkten könnten weitere Wertberichtigungen drohen. Vor allem das Neugeschäft (Kredite, Kapitalmarktaktivitäten, etc.) dürfte sowohl in Q4 schwächer ausgefallen sein als auch in H1 geringer sein. Auch das inzwischen moderater zu erwartende Wachstum in Europa könnte sich entsprechend niederschlagen. Bei Capitalia seien weitere Integrationskosten in Q4 zu erwarten (rd. 300 Mio. EUR, nach 204 Mio. EUR in Q3).

Die UniCredit bleibe eine der effizientesten Banken. Das zu erwartende allgemein moderatere Wirtschaftswachstum in Europa dürfte im Aktienkurs weitgehend berücksichtigt sein.

Die Analysten der SEB stufen die UniCredit-Aktie mit dem Rating "strong buy" ein. Das Kursziel werde weiterhin bei 6,50 Euro gesehen. (Analyse vom 05.03.2008) (05.03.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 05.03.2008

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12.08.2008UniCredit buySEB AGplus
05.08.2008UniCredit overweightJP Morgan Chase & Co.plus
04.08.2008UniCredit strong buySEB AGplus
28.07.2008UniCredit holdSociété Générale Group S.A. (SG)neutal
01.07.2008UniCredit overweightJP Morgan Chase & Co.plus




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