Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten der "Prior Börse" ist die Aktie von Vectron (ISIN DE000A0KEXC7/ WKN A0KEXC) mit einem KGV von 13 günstig bewertet.
Die Geschäfte würden wie am Schnürchen laufen. Seit dem IPO habe der Titel ungefähr 85% zulegen können. Die Aktie tendiere weiter aufwärts.
Im Mai habe das Unternehmen den größten Auftrag der Firmengeschichte melden können. Der Anbieter von Kassensystemen werde EDEKA-Filialen mit mehr als 1.200 Kassen ausstatten. Darauf habe die Aktie mit einem Kursfeuerwerk reagiert.
Damit die Aktie optisch billiger werde, sei soeben ein Aktiensplit durchgeführt worden. Dieser habe obendrein die Liquidität an der Börse erhöht. Die Marktkapitalisierung belaufe sich auf knapp 50 Mio. Euro.
Vectron habe noch ein As im Ärmel, der ausgerechnet von der Bundesregierung gereicht worden sei. Das Kabinett plane die Einführung eines "Datenverschlüsselungsmechanismus gegen Manipulation an Kassensystemen". Dies sei nichts anderes, als eine Chipkarte. Damit solle "die nachträgliche Änderung von Umsatzdaten von Kassensystemen" (Steuerhinterziehung) verhindert werden. Vectron biete die erforderliche Hardware an und sichere sich weitere Umsatzfelder. In diesem Jahr könnte der Gewinn je Aktie mehr als 25% steigen.
Insofern ist die Vectron-Aktie mit einem KGV 2008 von 13 günstig, so die Experten der "Prior Börse". (Ausgabe 46 vom 25.06.2008) (25.06.2008/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 25.06.2008