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Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene erste Quartal 2008 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 6,3% auf 185,2 Millionen Euro steigern können. Das bereinigte EBITDA habe sich allerdings um 12,6% auf 47,3 Millionen Euro verringert. Beim EBIT sei ein Rückgang um 18 Millionen Euro auf -13,9 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen. Der Konzernverlust habe sich um 22 Millionen Euro auf 29,9 Millionen Euro oder 0,68 Euro je Aktie erhöht.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt unter den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Ursächlich für den Gewinnrückgang seien vor allem der anhaltend scharfe Wettbewerb und der damit einhergehende Preisverfall speziell im Privat- und Geschäftskundensegment gewesen. Zudem sei das Konzernergebnis durch Rückstellungen für die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Effizienzsteigerungsprogramm in Höhe von rund 11,5 Millionen Euro belastet worden. Höhere Abschreibungen aufgrund des im Jahr 2007 erfolgten Netzaufbaus und steuerliche Effekte hätten sich ebenfalls negativ ausgewirkt. Besonders negativ werte man dabei die Entwicklung in der Geschäftskundensparte. So habe sich hier die bereinigte EBITDA-Marge um 9,1 Prozentpunkte auf 18,8% verringert.
Für das Gesamtjahr 2008 rechne die Konzernleitung weiterhin mit einem Umsatz von 730 bis 740 Millionen Euro und einem EBITDA in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro. Insgesamt würden die Planzahlen trotz der schwachen Erstquartalszahlen erreichbar erscheinen. Allerdings sei auch in den kommenden Quartalen mit einem harten Wettbewerbsumfeld zu rechnen. Als Antwort auf den anhaltenden Preisverfall habe Versatel im Januar 2008 ein Effizienzsteigerungsprogramm gestartet. Hierdurch sollten ab 2009 jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von mindestens 30 Millionen Euro realisiert werden.
Beim Freitagsschlusskurs von 16,75 Euro erscheine das Unternehmen trotz der verhaltenen Erstquartalszahlen nach den Kursverlusten der vergangenen Wochen nicht mehr zu hoch bewertet. Allerdings sehe man auf der anderen Seite vor dem Hintergrund des wahrscheinlich weiter schwierigen Marktumfeldes auch keine wesentlichen Kurstreiber für die Aktie. Insgesamt erscheine es wahrscheinlich, dass Versatel zukünftig vor allem auch versuchen werde, die eigene Marktposition durch Akquisitionen zu stärken.
Die Analysten von AC Research erhöhen ihr Rating für die Aktien von Versatel von zuvor "reduzieren" auf jetzt "halten". (Analyse vom 19.05.2008)
(19.05.2008/ac/a/t)
Analyse-Datum: 19.05.2008
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