Paris (aktiencheck.de AG) - Ottavio Adorisio und Thierry Cota, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie von Vodafone (ISIN GB00B16GWD56/ WKN A0J3PN) weiterhin mit "sell" ein.
Die Europäische Kommission habe gestern ihre Empfehlung bezüglich der Terminierungsgebühren veröffentlicht. Demnach sehe die Kommission innerhalb der nächsten drei Jahre eine Senkung der Terminierungsgebühren von 70% vor. Dieses Ziel ermögliche eine Interessenkonvergenz der Kommissare für Informationsgesellschaft und Medien (Viviane Reding) sowie für den Bereich Wettbewerb (Neelie Kroes). Frau Reding wolle durch die Entfernung des Bodens beim Preiswettbewerb Vorteile für die Verbraucher realisieren, während Frau Kroes den Wettbewerb durch die Eliminierung der Preisgestaltungskraft großer Anbieter fördern wolle.
Nachdem Vodafone im Fiskaljahr 2007 ein EPS von 11,30 Pence erzielt habe, werde die EPS-Schätzung der Société Générale für das Fiskaljahr 2008 von 11,50 Pence auf 11,60 Pence angehoben, hieraus lasse sich nun ein KGV von 12,7 errechnen. Das Kursziel der Aktie sehe man nach wie vor bei 135 Pence.
Vor diesem Hintergrund halten die Analysten der Société Générale an ihrem "sell"-Rating für den Anteilschein von Vodafone fest. (Analyse vom 26.06.08) (26.06.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 26.06.2008