Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, bestätigt sein Votum "halten" für die Vorzugsaktie von Volkswagen (ISIN DE0007664039/ WKN 766403).
Auf der Automobilmesse in Detroit habe Konzernchef Martin Winterkorn die Fusion mit Porsche (ISIN DE000PAH0038/ WKN PAH003) für gescheitert erklärt. Die ungelösten rechtlichen Probleme, wie der ungewisse Ausgang der Klagen in den USA und Deutschland gegen Porsche, würden den geplanten Zusammenschluss der Autohersteller verhindern. Nicht bekannt geworden seien hingegen die Einzelheiten über die weitere Vorgehensweise.
Da Volkswagen die Marke Porsche so schnell wie möglich in den Konzern integrieren wolle, sei nach Einschätzung der Analysten aus heutiger Sicht die Übernahme der restlichen Anteile der Porsche AG am wahrscheinlichsten. So seien ihrer Meinung nach die in Aussicht gestellten Synergien von 0,7 Mrd. Euro p.a. mit einer loseren Zusammenarbeit kaum zu heben. Der Automobilkonzern verspüre hinsichtlich der Entwicklung in 2012 Zuversicht. Befeuert von den Märkten USA und China wolle er im laufenden Jahr stärker wachsen als der Markt.
Zuletzt sei die Vorzugsaktie von den insgesamt positiven Meldungen und den gestiegenen Aktienmärkten getragen worden und habe auf Dreimonatsbasis um 16,3% zugelegt.
Das führt dazu, das die Analysten von Independent Research auf dem gegenwärtigen Bewertungsniveau das Kurspotenzial der Volkswagen-Vorzugsaktie als nahezu ausgeschöpft ansehen und sie bei einem Kursziel von 128,00 EUR weiterhin mit "halten" votieren. (Analyse vom 11.01.2012) (11.01.2012/ac/a/d)