New York (aktiencheck.de AG) - John Lawson und Philip Watkins, Analysten der Citigroup, stufen die Vorzugsaktie von Volkswagen (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) unverändert mit "neutral" ein.
Im Rahmen einer Branchenstudie zum europäischen Automobilsektor werde darauf hingewiesen, dass nach den Prognosereduzierungen im Dezember derzeit kein weiterer Anpassungsbedarf bestehe. Die Berichte zum vierten Quartal könnten zwar teilweise etwas durchwachsen ausfallen. Die Umsatzaussichten würden sich jedoch wieder aufhellen. Derweil würden die Aktienkurse noch immer ein rezessives Szenario widerspiegeln.
Bei Volkswagen sei eine Anpassung des Bewertungsmodells erforderlich geworden. Der Wandel bei dem Konzern durch steigende Gewinne bei AUDI (ISIN DE0006757008/ WKN 675700), die Konsolidierungen von Scania (ISIN SE0000308272/ WKN 899845) und MAN (ISIN DE0005937007/ WKN 593700) sowie die Transaktion mit Porsche (ISIN DE000PAH0038/ WKN PAH003) lasse eine Umstellung auf SOTP-Basis angemessen erscheinen. Das Kursziel werde von 111,00 auf 140,00 EUR heraufgesetzt.
Volkswagen habe im Vergleich zu den Wettbewerbern in Deutschland als Volumenproduzent einen Nachteil. Nach den jüngsten Nachrichten um eine Ausübung der Porsche-Optionen herrsche Ungewissheit.
Vor diesem Hintergrund bestätigen die Analysten der Citigroup ihr Votum "neutral" für die Vorzugsaktie von Volkswagen. (Analyse vom 27.01.12) (30.01.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.