Zürich (aktiencheck.de AG) - Philippe Houchois, David Lesne, Fredric Stahl und Daniel Stillit, Analysten der UBS, stufen die Vorzugsaktie von Volkswagen (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) von "buy" auf "neutral" zurück und senken das Kursziel von 150,00 auf 112,00 EUR.
Im Rahmen einer Branchenstudie zum Automobilsektor seien die Gewinnprognosen auf Grund konjunktureller Risiken nach unten korrigiert worden.
Volkswagen habe sein Ziel erreicht, Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) als Primus des deutschen Autosektors abzulösen. Volkswagen habe den Großteil des organischen Gewinnpotenzials ausgeschöpft und sich zu einem Auto-Konglomerat entwickelt. Ein solches Profil sei vom Kapitalmarkt in der Vergangenheit stets mit einem deutlichen Discount bestraft worden.
Angesichts der komplexen Konzernstruktur und der Nicht-Konsolidierung großer Beteiligungen wie MAN (ISIN DE0005937007/ WKN 593700) würden Werteinbußen drohen. Volkswagen müsse die Struktur vereinfachen, inklusive einer Konsolidierung der LKW-Aktivitäten in einer börsennotierten Einheit. Dies könnte aber Zeit in Anspruch nehmen. Auf Grund der teilweise hohen Übernahmepreise sei es zudem nicht sicher, ob operative Synergien über den Akquisitionskosten erreicht werden könnten.
Die Aktie notiere mit einem Bewertungsaufschlag gegenüber dem Sektor.
Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten der UBS für die Vorzugsaktie von Volkswagen nunmehr "neutral". (Analyse vom 12.10.11)
(12.10.2011/ac/a/d)
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