Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" ist die Aktie von aap Implantate (ISIN DE0005066609/ WKN 506660) eine dicke Beute für Schnäppchenjäger.
Die neuen Finanzprognosen von aap Implantate hätten die Anleger bislang nicht interessiert. Das Unternehmen wolle im aktuellen Jahr eine EBIT-Marge von 10-15% erwirtschaften. Im kommenden Jahr wolle Finanzvorstand Oliver Bielenstein die Marge sogar nachhaltig auf 25% erhöhen und rund 40 Mio. Euro umsetzen. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 sei der Umsatz um 38% auf 18,5 Mio. Euro gestiegen, das Nettoergebnis sei um 143% auf 1,6 Mio. Euro bzw. 0,09 Euro je Aktie verbessert worden.
Wenn man die EBIT-Prognose des Finanzchefs auf das Nettoergebnis herunter breche, sei 2007 ein Gewinn je Anteilsschein von 0,12-0,15 Euro realistisch. Im kommenden Jahr könnte sogar ein Gewinnsprung auf 0,45-0,50 Euro je Aktie folgen, wenn die Gesellschaft die prognostizierten Margen erwirtschafte.
An den jüngsten Insidertransaktionen lasse sich die Zuversicht des aap Implantate-Managements über die künftige Entwicklung ablesen. Finanzvorstand Oliver Bielenstein, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Rubino Di Girolamo sowie Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Hohensee hätten in diesem Jahr ihre Anteile an aap Implantate ausgebaut und insgesamt für fast 150.000 Euro Aktien erworben.
Spekulative Anleger sollten den drei Beispielen folgen, denn neben den ausgezeichneten Perspektiven lassen auch sie soliden Bilanzrelationen von aap Implantate sowie das günstige KGV von 6 für 2008 bei Schnäppchenjägern keine Wünsche offen, so die Experten von "Der Aktionär". Das Kursziel werde bei 4 Euro gesehen. (Ausgabe 19) (03.05.2007/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 03.05.2007