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Der Konzernumsatz habe in Q1 2008 erneut gesteigert werden können (+3% gg. VJ auf 2.621 Mio. EUR). Die Marken adidas und TaylorMade hätten Erlöszuwächse (+8% bzw. +6%) verbucht, Reebok habe hingegen abgenommen (-13%). Dabei hätten negative Währungseinflüsse erneut belastet: Per Saldo hätten diese die Einnahmen um ganze 7%-Punkte geschmälert.
Die Bruttomarge auf Konzernebene sei dank währungsbedingter Produktionskostenvorteile, des verbesserten Produktmix sowie der Erhöhung der Umsätze in eigenen Geschäften auf 49% (VJ: 47%) angestiegen. Das Konzern-EBIT sei auf 282 (VJ: 229) Mio. EUR verbessert worden. Das Nettoergebnis habe ebenfalls auf 169 (VJ: 128) Mio. EUR zugenommen, gestützt durch die geringere Steuerquote sowie gesunkene Zinsaufwendungen.
Der Auftragsbestand der Marken sei insgesamt im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, d.h. adidas mit einem Plus von 5% und Reebok - bedingt durch die derzeitige Neuausrichtung in den USA, Großbritannien und Japan - mit einem Minus von 22%. In Europa habe sich die Lage nicht zuletzt aufgrund der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft verbessert (+10%). Das Erreichen der Ziele für das laufende Geschäftsjahr (währungsbereinigter Anstieg des Umsatzes im hohen einstelligen Prozentbereich, Verbesserung der Roh- und der operativen Marge sowie Steigerung des Nettoertrags um über 15% gg. VJ) erscheint den Analysten der SEB realistisch.
Es gebe eine sehr gute Geschäftsentwicklung in den Regionen Osteuropa, Asien und Lateinamerika. Sowohl die gesamten Beschaffungsaktivitäten für den Schuhbereich als auch der Großteil im Bekleidungsbereich in Asien würden in US-Dollar abgerechnet. Hingegen würden nur 18% der Erlöse (2007) im nordamerikanischen Raum erwirtschaftet. Der schwache US-Dollar könne dadurch auf Ertragsebene etwas abgefedert werden.
Es gebe positive Impulse auf der Nachfrageseite durch die Olympischen Spiele und die Fußball-Europameisterschaft. Reebok sollte in der zweiten Jahreshälfte von der neuen Produktpalette sowie von verstärkten Werbemaßnahmen profitieren. Den 2008-Integrationskosten bei Reebok von 70 Mio. EUR stünden Kostensynergien von 175 Mio. EUR gegenüber.
Die US-Immobilienkrise belaste das Konsumentenverhalten und daher auch die Geschäftsentwicklung bei Reebok. Die Konjunktur dürfte sich in Deutschland und Europa ebenfalls etwas abkühlen. adidas sei von den vor allem in der Bekleidungsindustrie vorherrschenden schnelllebigen Verbrauchergeschmäckern stark abhängig. Es gebe geringe Markteintrittsbarrieren bei Modeprodukten und einen erhöhten Wettbewerb in Europa durch Nike. Dabei könne sich der aktuelle Nike-Auftragsbestand in Europa (währungsbereinigt +9%) ebenfalls sehen lassen.
Die Analysten würden der sich weltweit abkühlenden Konjunkturentwicklung Rechnung tragen und ihre Schätzungen reduzieren. Zwar würden sie optimistisch für den Titel bleiben, würden jedoch das Kursziel von 54 EUR auf 48 EUR ändern.
Die Analysten der SEB stufen die Aktie von adidas mit "buy" ein. (Analyse vom 07.05.2008) (07.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 07.05.2008
| 16.05.2008 | adidas halten | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 08.05.2008 | adidas Upgrade | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 07.05.2008 | adidas overweight | Lehman Brothers Inc. | |
| 07.05.2008 | adidas neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 07.05.2008 | adidas buy | SEB AG |
Aktien in diesem Artikel
| adidas | 46,8 | +2,8% |
| 16.05.08 | Infineon underperform | |
| 16.05.08 | ThyssenKrupp halten | |
| 16.05.08 | RWE outperform | |
| 16.05.08 | Deutsche Post buy | |
| 16.05.08 | TUI halten | |
| 16.05.08 | E.ON neues Kursziel | |
| 16.05.08 | Deutsche Postbank neues Kursziel | |
| 16.05.08 | RWE Downgrade | |
| 16.05.08 | Commerzbank strong buy |
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