Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Christian Hamann, stuft die adidas-Aktie (ISIN DE0005003404/ WKN 500340) unverändert mit "halten" ein.
Hinter dem US-Konzern Nike belege die adidas AG als international ausgerichteter Markenartikelkonzern den zweiten Platz auf dem Weltmarkt für Sportartikel. Das Unternehmen sei mit den international bekannten Marken adidas (Sportschuhe/-bekleidung, Umsatzanteil im ersten Quartal 2008: 75%), Reebok (Sportschuhe/-bekleidung, im Konzern verbucht seit 01.02.2006, 17%) und Taylor Made-adidas Golf (7%) gut positioniert und breit diversifiziert. In diesen Segmenten stelle adidas vor allem hochwertige Sportartikel her. Bedeutendster Artikel seien Sportschuhe.
Regional würden sich die Umsätze in Q1 2008 auf Europa (48%), Nordamerika (22%), Asien (23%) und Lateinamerika (7%) verteilen. Das Geschäft von adidas sei stark vom USD-Kurs abhängig, wobei die positiven Effekte eines schwachen USD wegen der Produktion in Fernost und des Umsatzschwerpunktes in Euro überwiegen würden. Die Eigenkapitalquote betrage 34,0% (31. März 2008).
Das vorgelegte Zahlenwerk sei besonders auf der Gewinnseite positiv ausgefallen. Sorgen bereite nach wie vor das Geschäft mit Reebok. Im Vorfeld der Fußball-EM dürfte die Aktie vermehrt im Blickpunkt stehen.
Aufgrund der angemessenen Bewertung der Aktie bestätigen die Analysten der Hamburger Sparkasse ihre "halten"-Empfehlung für die adidas-Aktie. (Analyse vom 15.05.2008) (15.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 15.05.2008