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Kurz vor den beiden sportlichen Highlights des Jahres, der Fußball EM 2008 und den Olympischen Sommerspielen in China, laufe das Geschäft für adidas erwartungsgemäß sehr gut. Für das erste Quartal habe der Konzern ein Umsatzplus von 3,3% auf 2,621 Mrd. EUR (Marktkonsens: 2,624 Mrd. EUR) vermeldet, wobei währungsbereinigt ein Zuwachs von 10% erzielt worden sei. Das Zugpferd des Unternehmens sei weiterhin das Segment adidas. Hier habe das Umsatzwachstum 8,2% (währungsbereinigt 14%) betragen.
Dank eines guten Produktmix, regionaler Zuwächse, verbesserter Einzelhandelsaktivitäten sowie positiver Währungs- und Kosteneffekte habe die Bruttomarge 49,1% erreicht (Vorjahr 46,8%) und damit bereits im ersten Quartal deutlich über der unternehmenseigenen Jahresprognose von 47,5 bis 48,0% gelegen. Mit einem EBIT-Anstieg von 23,2% auf 282 Mio. EUR (Marktkonsens: 265 Mio. EUR) sei die beachtenswerte Margenverbesserung von 9,0% auf 10,8% fortgesetzt worden. Im Nettoergebnis habe adidas eine Steigerung von 32,1% auf 169 Mio. EUR (Marktkonsens: 157 Mio. EUR) erzielt. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von 0,84 EUR.
Konzernweit solle der Umsatz währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Dies solle trotz des momentan schwierigen Umfelds bei Reebok durch Zuwächse in allen drei Sparten adidas, Reebok und TaylorMade-adidas Golf geschafft werden. Ein Schlüssel könnten nach Erachten der Analysten die weiter wachsenden konzerneigenen Einzelhandelsumsätze sein.
Die Rohertragsmarge avisiere adidas in einer Spanne von 47,5% bis 48% (Q1 2008 49,1%). Die operative Marge solle trotz hoher Marketingausgaben eine Verbesserung von 9,2% auf mindestens 9,5% (Q1 2008 10,8%) erfahren. Den Nettogewinn wolle adidas um mindestens 15% steigern, wobei die Umsatzverbesserungen, die höhere operative Rendite und geringere Zinsaufwendungen dazu beitragen sollten. Zusätzlich positive Effekte auf das Ergebnis je Aktie dürfte das bereits teilweise realisierte Aktienrückkaufprogramm ausüben. Die Analysten würden dieses Ziel für erreichbar erachten.
In den letzten Quartalen habe das Unternehmen die Marktprognosen für den Gewinn mindestens erfüllen können. Mit dem ersten Quartal befinde sich der Konzern auf gutem Weg, den geplanten EPS-Anstieg von 15% (2008) zu erzielen. Im Konsens werde auch dank weiterer Kostenoptimierungen und einer Umsatzwende bei Reebok ein Gewinnplus von 18% (2009) prognostiziert. In den letzten sieben Jahren habe das KGV recht konstant bei einem Mittelwert von 15,4 gelegen. Momentan betrage das 2009er KGV nur 11, woraus die Analysten eine Unterbewertung ableiten würden. Ihr Kursziel von 50 EUR entspreche einem 2009er KGV von 13,7.
Die Analysten der National-Bank AG bekräftigen ihr "kaufen"-Votum für die adidas-Aktie. (Analyse vom 06.05.2008) (06.05.2008/ac/a/d) Analyse-Datum: 06.05.2008
| 16.05.2008 | adidas halten | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 08.05.2008 | adidas Upgrade | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 07.05.2008 | adidas overweight | Lehman Brothers Inc. | |
| 07.05.2008 | adidas neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 07.05.2008 | adidas buy | SEB AG |
Aktien in diesem Artikel
| adidas | 46,8 | +2,8% |
| 16.05.08 | Infineon underperform | |
| 16.05.08 | ThyssenKrupp halten | |
| 16.05.08 | RWE outperform | |
| 16.05.08 | Deutsche Post buy | |
| 16.05.08 | TUI halten | |
| 16.05.08 | E.ON neues Kursziel | |
| 16.05.08 | Deutsche Postbank neues Kursziel | |
| 16.05.08 | RWE Downgrade | |
| 16.05.08 | Commerzbank strong buy |
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