Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Wir erwarten im Jahr 2011 einen leichten Anstieg von Absatz und Umsatz – ohne Berücksichtigung von Akquisitionen oder Devestitionen. Zusätzlich wird der Umsatz durch die Einbeziehung von Cognis um circa 3 Milliarden € zunehmen; insgesamt rechnen wir mit einem signifikanten Umsatzwachstum. Durch die regional sehr unterschiedlichen Wachstumsraten werden die Anteile Asiens und Südamerikas an unserem Gesamtumsatz steigen.
Wir streben an, beim Ergebnis der Betriebstätigkeit den Spitzenwert des Jahres 2010 signifikant zu übertreffen. Wir werden auch 2011 eine hohe Prämie auf unsere Kapitalkosten verdienen. Sofern sich das wirtschaftliche Wachstum fortsetzt, erwarten wir im Jahr 2012 einen weiteren Anstieg von Umsatz und Ergebnis..
Update: Bei der Prognose geht die BASF von der Annahme aus, dass ihre Förderung von Erdöl in Libyen im Jahr 2011 nicht wieder aufgenommen werden kann. Das Unternehmen erwartet einen im Jahresdurchschnitt höheren Ölpreis. Die bisherige Prognose von 90 US$/Barrel wurde deshalb auf 100 US$/Barrel angehoben.
Trotz der geringeren Erdölförderung erwartet die BASF-Gruppe 2011 ein signifikantes Umsatzwachstum. Auf Grund der Einstellung der Erdölförderung in Libyen geht das Unternehmen nunmehr davon aus, dass die im Ergebnis der Betriebstätigkeit ausgewiesenen nicht anrechenbaren Ölfördersteuern im Jahr 2011 um rund 700 Millionen € (Annahme 2011: 280 Millionen €; 2010: 983 Millionen €) geringer ausfallen. Hambrecht: „Bereinigt um die nicht anrechenbaren Ölfördersteuern streben wir weiterhin an, beim Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen den Spitzenwert des Jahres 2010 signifikant zu übertreffen. Wir werden auch 2011 eine hohe Prämie auf unsere Kapitalkosten verdienen.“
Update 2: Die konjunkturellen Aussichten schätzt BASF auch für die zweite Jahreshälfte weiterhin positiv ein, das Unternehmen rechnet allerdings mit einer geringeren Wachstumsdynamik, die sich gegen Ende des 2. Quartals 2011 bereits abgezeichnet hat. Bock: „Die konjunkturellen Risiken bestehen weiterhin. So beobachten wir die Euro-Entwicklung und die Schuldensituation in einigen europäischen Ländern und den USA weiterhin mit Sorge. Hinzu kommt der anhaltend hohe Ölpreis, der die Margen unserer Wertschöpfungsketten belastet und manchen Kunden bewogen hat, etwas vorsichtiger zu disponieren.“
In vielen Arbeitsgebieten waren Preiserhöhungen notwendig und werden dies auch künftig sein. Innenpolitische Spannungen – insbesondere in Nordafrika – verunsichern weiterhin die Märkte. Wie bereits Anfang Mai mitgeteilt, rechnet BASF wegen der anhaltenden Auseinandersetzungen in Libyen nicht damit, ihre Erdöl-Förderaktivitäten dort 2011 wieder aufnehmen zu können.
Für die Chemie-Branche geht das Unternehmen von einem weltweiten Wachstum der Chemieproduktion von 5 bis 6 % aus, das regional sehr unterschiedlich sein kann. In jeder Region will die BASF aber über dem Markt wachsen. Für das Gesamtjahr 2011 veranschlagt BASF einen durchschnittlichen Wechselkurs von 1,40 US-Dollar pro Euro. Wegen des anhaltend hohen beziehungsweise weiter gestiegenen Rohölpreises wird die Annahme zum Jahresdurchschnittspreis um 10 US-Dollar auf 110 US-Dollar pro Barrel Brent angehoben.
Bock: „Vor dem Hintergrund der guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr bleiben wir für das Jahr 2011 zuversichtlich. Trotz der geringeren Erdölförderung erwartet die BASF-Gruppe 2011 ein signifikantes Umsatzwachstum. Bereinigt um die nicht anrechenbaren Ölfördersteuern streben wir weiterhin an, beim EBIT vor Sondereinflüssen den Spitzenwert des Jahres 2010 signifikant zu übertreffen. Wir werden auch 2011 eine hohe Prämie auf unsere Kapitalkosten verdienen.“
Update 3: Trotz der insgesamt geringeren Erdölförderung erwartet das Unternehmen 2011 ein signifikantes Umsatzwachstum der BASF-Gruppe. Die BASF geht davon aus, dass die im EBIT ausgewiesenen nicht anrechenbaren Ertragsteuern auf die Ölförderung im Jahr 2011 um rund 700 Millionen € (2010: 983 Millionen €) geringer ausfallen. Bereinigt um die nicht anrechenbare Ertragsteuer auf die Ölförderung strebt die BASF weiterhin an, beim EBIT vor Sondereinflüssen den Spitzenwert des Jahres 2010 signifikant zu übertreffen. „Wir werden 2011 wiederum eine hohe Prämie auf unsere Kapitalkosten verdienen“, betonte Finanzvorstand Dr. Hans-Ulrich Engel.