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Bayer Ausblick auf 2015 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

"Wir blicken weiterhin optimistisch in die Zukunft", sagte Dekkers. Für 2015 plant Bayer einen Konzernumsatz in der Größenordnung von 46 Milliarden Euro. Dies entspricht wpb. einem Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich. Bezogen auf den Umsatz erwartet das Unternehmen positive Währungseffekte gegenüber dem Vorjahr von ca. 3 Prozent. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Erhöhung im unteren bis mittleren Zehner-Prozentbereich geplant - darin sind erwartete positive Währungseffekte von ca. 2 Prozent berücksichtigt. Das bereinigte Ergebnis je Aktie will Bayer im unteren Zehner-Prozentbereich steigern. Hierin sind erwartete positive Währungseffekte von ca. 3 Prozent berücksichtigt.

Für das Jahr 2015 sind zudem Sonderaufwendungen in einer Größenordnung von etwa 700 Millionen Euro geplant. Diese entfallen im Wesentlichen auf die Integration der erworbenen Consumer-Care-Geschäfte sowie auf Aufwendungen in Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang von MaterialScience. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung will Bayer im Jahr 2015 um ca. 10 Prozent auf mehr als 4,0 Milliarden Euro steigern. Sachanlageinvestitionen sind mit rund 2,3 Milliarden Euro geplant und Investitionen in immaterielle Vermögenswerte mit 0,3 Milliarden Euro. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf etwa 3,0 Milliarden Euro beziffert, davon 1,6 Milliarden Euro auf immaterielle Vermögenswerte. Zum Jahresende 2015 geht Bayer von einer Nettofinanzverschuldung von unter 18 Milliarden Euro aus.

HealthCare erwartet einen Umsatz von ca. 23 Milliarden Euro. Dies entspricht einem wpb. Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA ist eine Steigerung im mittleren Zehner-Prozentbereich geplant. Im Segment Pharma wird ein Umsatz von etwa 13 Milliarden Euro erwartet. Dies entspricht einer wpb. Steigerung im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz der neueren Produkte soll 2015 in Richtung 4 Milliarden Euro gesteigert werden. Für das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA von Pharma ist eine Steigerung im unteren Zehner-Prozentbereich geplant. Hierin sind um 300 Millionen Euro höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung berücksichtigt. Daher wird bei Pharma mit einer leichten Verbesserung der um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge gerechnet. Im Segment Consumer Health wird unter Einbeziehung der erworbenen Consumer-Care-Geschäfte mit einer Steigerung des Umsatzes in Richtung 10 Milliarden Euro gerechnet. Wpb. ist hier ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich geplant. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen wird eine Steigerung im mittleren bis oberen Zwanziger-Prozentbereich erwartet. Dazu tragen die erworbenen Consumer-Care-Geschäfte bei.

CropScience plant, weiterhin über dem Markt zu wachsen und einen Umsatz von etwa 10 Milliarden Euro zu erreichen. Dies entspricht einer wpb. Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich geplant.

Bei MaterialScience wird für 2015 weiteres Mengenwachstum bei rückläufigen Verkaufspreisen erwartet. Dies führt zu einem Umsatzrückgang. Das Unternehmen rechnet jedoch mit einer deutlichen Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA. Die Kapitalkosten will MaterialScience im Jahr 2015 wieder vollständig verdienen. Für das 1. Quartal 2015 rechnet der Teilkonzern mit einem Umsatz auf Höhe des Vorquartals und mit einer deutlichen Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen.

Update 30.04.2015:"Unsere Prognose für das Gesamtjahr 2015 heben wir an", sagte Dekkers und verwies vor allem auf die deutlich positiveren Wechselkursverhältnisse zum 31. März 2015. Bayer plant nun einen Konzernumsatz in der Größenordnung von 48 bis 49 (bisher: 46) Milliarden Euro. Dies entspricht wpb. einem Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich. Bezogen auf den Umsatz rechnet der Konzern mit positiven Währungseffekten gegenüber dem Vorjahr von ca. 9 (bisher: ca. 3) Prozent. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist jetzt eine Steigerung im oberen (bisher: im unteren bis mittleren) Zehner-Prozentbereich geplant. Insgesamt sind hier erwartete positive Währungseffekte von ca. 8 (bisher: ca. 2) Prozent berücksichtigt. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie will Bayer jetzt einen Zuwachs im oberen (bisher: im unteren) Zehner-Prozentbereich erzielen. Hierin sind positive Währungseffekte in Höhe von ca. 7 (bisher: ca. 3) Prozent enthalten.