Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
"Die Zahlen des vergangenen Jahres waren erfreulich, auch für 2013 sind wir optimistisch", sagte Dekkers. Für das laufende Jahr erwartet Bayer auf wpb. Basis einen Umsatzanstieg von 4 bis 5 Prozent. Das entspricht einem Konzernumsatz von ca. 41 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen plant der Konzern im mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie will das Unternehmen einen Zuwachs im oberen einstelligen Prozentbereich erzielen.
Für Forschung und Entwicklung erwartet Bayer erhöhte Aufwendungen von etwa 3,2 (2012: 3,0) Milliarden Euro. Sachanlageinvestitionen sind mit rund 1,9 (2012: 1,6) Milliarden Euro geplant und Investitionen in immaterielle Vermögenswerte mit 0,4 (2012: 0,4) Milliarden Euro. Die planmäßigen Abschreibungen beziffert Bayer auf etwa 2,6 Milliarden Euro. In Bezug auf die Finanzlage geht das Unternehmen zum Jahresende 2013 von einer Netto-Finanzverschuldung von weniger als 7,0 Milliarden Euro aus.
Für HealthCare hat 2013 weiterhin die erfolgreiche Vermarktung der neuen Pharma-Produkte Priorität. Der Teilkonzern erwartet wpb. Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich auf rund 19 Milliarden Euro. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung geplant. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass negative Währungseffekte und höhere Marketingaufwendungen für die Einführung der neuen Produkte das Ergebnis belasten dürften. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen will HealthCare leicht verbessern.
Im Segment Pharma wird 2013 wpb. eine Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich auf rund 11 Milliarden Euro erwartet. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung geplant, für die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen eine leichte Verbesserung. Im Segment Consumer Health rechnet HealthCare mit einem wpb. Wachstum des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich auf rund 8 Milliarden Euro. Darüber hinaus ist hier ein Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen sowie eine EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des Vorjahres vorgesehen.
CropScience rechnet für 2013 mit weiterhin guten Marktbedingungen. Der Teilkonzern geht davon aus, über dem Markt zu wachsen, und erwartet eine wpb. Steigerung des Umsatzes im oberen einstelligen Prozentbereich in Richtung 9 Milliarden Euro. Beim um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA plant CropScience ebenfalls einen Zuwachs im oberen einstelligen Prozentbereich.
MaterialScience plant 2013 eine wpb. leichte Steigerung des Umsatzes auf rund 12 Milliarden Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA will der Teilkonzern weiter verbessern. Für das 1. Quartal 2013 rechnet MaterialScience gegenüber dem Vorquartal mit einer wpb. Steigerung des Umsatzes. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA wird auf dem Niveau des Vorquartals erwartet.
Update 25.04.2013: Für das Gesamtjahr erwartet Bayer unverändert auf wpb. Basis einen Umsatzanstieg von 4 bis 5 Prozent. Dies entspricht einem Konzernumsatz von ca. 41 Milliarden Euro bei unveränderten Währungsannahmen. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist weiterhin eine Steigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich geplant. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie will Bayer einen Zuwachs im oberen einstelligen Prozentbereich erzielen.
Für HealthCare hat im Jahr 2013 weiterhin die erfolgreiche Vermarktung der neuen Pharma-Produkte Priorität. Der Teilkonzern erwartet unverändert wpb. Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich auf rund 19 Milliarden Euro. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung geplant. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass negative Währungseffekte und im Jahresverlauf steigende Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie für die Markteinführung neuer Produkte das Ergebnis belasten dürften. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen will HealthCare leicht verbessern. Im Segment Pharma wird 2013 unverändert wpb. eine Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich auf rund 11 Milliarden Euro erwartet. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung geplant. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen soll hier leicht verbessert werden. Im Segment Consumer Health wird weiterhin mit einem wpb. Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich auf rund 8 Milliarden Euro gerechnet. Zudem werden ein Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen sowie eine EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.
CropScience plant unverändert, über dem Markt zu wachsen. Der Teilkonzern erwartet eine wpb. Steigerung des Umsatzes im oberen einstelligen Prozentbereich in Richtung 9 Milliarden Euro. Bei dem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA ist ebenfalls ein Zuwachs im oberen einstelligen Prozentbereich geplant.
MaterialScience plant für 2013 eine wpb. leichte Steigerung des Umsatzes auf rund 12 Milliarden Euro. Für das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA wird nach dem Geschäftsverlauf im 1. Quartal jetzt ein Ergebnis in der Größenordnung des Vorjahres angestrebt (bisher: weitere Verbesserung). Gegenüber dem 1. Quartal 2013 erwartet der Teilkonzern im 2. Quartal einen Umsatzanstieg sowie ein deutlich höheres EBITDA vor Sondereinflüssen.
In der Überleitung – in der Bayer die Servicegesellschaften Business Services, Technology Services und Currenta sowie die Holding ausweist – erwartet der Konzern für 2013 ein EBITDA vor Sondereinflüssen in der Größenordnung von minus 200 Millionen Euro (Vorjahr: minus 127 Millionen Euro). Im 1. Quartal sank das bereinigte EBITDA hier auf minus 109 (Vorjahr: minus 1) Millionen Euro. Ursachen waren vor allem Aufwendungen für langfristige aktienbasierte Vergütung (36 Millionen Euro), Kosten für das Bayer-Jubiläum und weitere Effekte.