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Bayer Ausblick auf 2014 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

"Wir gehen auch das Jahr 2014 optimistisch an", so Dekkers. "Wir wollen das Wachstum unserer neueren Produkte in den Life-Science-Bereichen fortsetzen und die Profitabilität von MaterialScience verbessern." Der Prognose für das Geschäftsjahr 2014 wurde das durchschnittliche Kursniveau des 4. Quartals 2013, z.B. ein Euro-USD-Kurs von 1,36, zugrunde gelegt. Bayer plant für 2014 einen wpb. Umsatzanstieg von etwa 5 Prozent. Unter Berücksichtigung eines erwarteten negativen Währungseffektes gegenüber dem Vorjahr von ca. 2 Prozent ergibt sich ein Konzernumsatz von ca. 41-42 Milliarden Euro. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich geplant. Hierin sind erwartete negative Währungseffekte von etwa 450 Millionen Euro bzw. ca. 5 Prozent berücksichtigt. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie will der Konzern einen Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen. Hierin sind erwartete Währungseffekte in Höhe von ca. minus 6 Prozent enthalten.

Für das Jahr 2014 sind Sonderaufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in einer Größenordnung von etwa 200 Millionen Euro geplant. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung will Bayer im Jahr 2014 auf 3,5 Milliarden Euro steigern. Sachanlageinvestitionen sind mit rund 2,1 Milliarden Euro geplant und Investitionen in immaterielle Vermögenswerte mit 0,3 Milliarden Euro. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf etwa 2,6 Milliarden Euro beziffert, davon 1,3 Milliarden Euro auf immaterielle Vermögenswerte. Zum Jahresende 2014 geht das Unternehmen unter Berücksichtigung der geplanten Akquisition der Algeta ASA, Norwegen, von einer Nettofinanzverschuldung von unter 9 Milliarden Euro aus.

Für HealthCare steht auch 2014 die erfolgreiche Vermarktung der neueren Pharma-Produkte im Vordergrund. Der Teilkonzern erwartet wpb. Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich. Unter Berücksichtigung erwarteter negativer Währungseffekte von etwa 2 Prozent ergibt sich ein Umsatz von ca. 19,5 bis 20 Milliarden Euro. HealthCare rechnet mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA leicht über dem Niveau des Vorjahres. Hierin sind negative Währungseffekte von ca. 250 Millionen Euro berücksichtigt.

Im Segment Pharma wird wpb. eine Umsatzsteigerung im oberen einstelligen Prozentbereich erwartet. Gegenüber dem Jahr 2013 wird für das Segment mit negativen Währungseffekten von ca. 2 Prozent gerechnet. Den Umsatz mit den neueren Produkten plant Pharma auf ca. 2,8 Milliarden Euro zu steigern. Für Investitionen in Marketing sowie Forschung und Entwicklung bei Pharma sind 2014 zusätzliche Aufwendungen von insgesamt rund 0,5 Milliarden Euro geplant. Vor diesem Hintergrund wird hier eine Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Hierin sind negative Währungseffekte von etwa 150 Millionen Euro berücksichtigt. Bayer rechnet bei Pharma mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge auf dem Niveau des Vorjahres. Im Jahr 2016 plant das Unternehmen hier mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge von mindestens 33 Prozent.

Im Segment Consumer Health wird mit einem wpb. Wachstum des Umsatzes im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Bayer rechnet bei Consumer Health gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 3 Prozent. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wird leicht unter Vorjahr erwartet. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von ca. 100 Millionen Euro enthalten.

Für 2014 rechnet Bayer weiterhin mit guten Marktbedingungen für das CropScience-Geschäft, die jedoch gegenüber dem Vorjahr etwas schwächer ausfallen werden. Der Teilkonzern plant, über dem Markt zu wachsen und eine wpb. Steigerung des Umsatzes im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich zu erreichen. CropScience rechnet gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 3 Prozent. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung im unteren einstelligen Prozentbereich geplant. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von etwa 150 Millionen Euro enthalten.

MaterialScience plant für 2014 eine Steigerung des wpb. Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Gegenüber 2013 rechnet der Teilkonzern mit negativen Währungseffekten von ca. 2 Prozent. Für das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA ist eine Steigerung geplant. Hierbei berücksichtigt sind negative Währungseffekte von etwa 50 Millionen Euro. Für das 1. Quartal 2014 rechnet MaterialScience gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem wpb. höheren Umsatz und einer deutlichen Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen.