Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Die Aussichten für den weiteren Geschäftsverlauf sieht der Vorstandsvorsitzende positiv. "Wie sich die Weltwirtschaft entwickeln wird, wenn die Förderprogramme in vielen Staaten auslaufen, müssen wir abwarten. Wir jedenfalls schauen zuversichtlich auf das laufende Jahr", so Dekkers. So erwarte er in allen Teilkonzernen - eine stetige wirtschaftliche Entwicklung vorausgesetzt - für 2011 Zuwächse bei Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen. Für das Gesamtjahr plant Bayer einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatzanstieg von 4 bis 6 Prozent. Unter den getroffenen Währungsannahmen - z. B. eines Euro-US-Dollar-Kurses von 1,40 - entspricht dies einem Konzernumsatz von 35 bis 36 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll in Richtung 7,5 Milliarden Euro gesteigert und das bereinigte Ergebnis je Aktie um etwa 10 Prozent verbessert werden.
Für Sachanlageinvestitionen hat der Konzern ein Budget von 1,5 Milliarden Euro vorgesehen und für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte 0,3 Milliarden Euro. Für Forschung und Entwicklung erwartet Bayer Aufwendungen auf dem Rekordniveau des Jahres 2010 (3,1 Milliarden Euro). "Mit diesen Investitionen wollen wir unsere guten zukünftigen Chancen wahren", sagte Dekkers. "Dies wird auch deutlich, wenn man unsere Planung für die kommenden drei Jahre betrachtet. Wir streben an, bis 2013 rund 15 Milliarden Euro in unsere Zukunft zu investieren." Rund zwei Drittel davon seien für Forschung und Entwicklung vorgesehen und ein Drittel für Investitionen in Sachanlagen. "Das sind erhebliche Summen", betonte der Vorstandsvorsitzende.
"Unsere Ziele für 2012 bestätigen wir", sagte Dekkers weiter. So geht Bayer - bei einem weiterhin positiven wirtschaftlichen Umfeld - nach wie vor von einem währungs- und portfoliobereinigten Umsatzwachstum von etwa 5 Prozent aus. Zudem plant der Konzern für 2012 ein EBITDA vor Sondereinflüssen in der Größenordnung von 8 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis pro Aktie von etwa 5 Euro.
HealthCare plant für 2011 insgesamt ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzplus im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich und eine leichte Verbesserung des EBITDA vor Sondereinflüssen. Im Segment Pharma, das 2011 noch nicht wieder mit dem Markt wachsen dürfte, soll der Umsatz währungs- und portfoliobereinigt im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen und die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbessert werden. Für das Segment Consumer Health rechnet der Teilkonzern mit einem währungs- und portfoliobereinigten Wachstum über dem Markt. Hier sollen Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Im Jahr 2012 will HealthCare insbesondere im Segment Pharma durch seine neuen Produkte an Wachstumsdynamik gewinnen und in beiden Segmenten das EBITDA vor Sondereinflüssen verbessern.
CropScience erwartet für das laufende Jahr, dass sich der Umsatz in beiden Segmenten währungs- und portfoliobereinigt verbessern und insgesamt zumindest im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen wird. Die Marktposition von Environmental Science/BioScience soll weiter gestärkt und die Position bei Crop Protection mindestens gehalten werden. Das EBITDA vor Sondereinflüssen plant der Teilkonzern überproportional zu steigern. Auch 2012 will CropScience zumindest mit dem Markt wachsen und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA weiter verbessern.
MaterialScience geht von einer weiteren konjunkturellen Erholung aus und plant für 2011, den währungs- und portfoliobereinigten Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich und das EBITDA vor Sondereinflüssen im Vergleich dazu überproportional zu steigern. Im 1. Quartal 2011 erwartet der Teilkonzern gegenüber dem 4. Quartal 2010 währungs- und portfoliobereinigte Umsätze in gleicher Größenordnung. Trotz gestiegener Rohstoffkosten soll das EBITDA vor Sondereinflüssen im 1. Quartal 2011 über dem des 4. Quartals 2010 liegen. 2012 plant MaterialScience - ein weiterhin positives Marktumfeld vorausgesetzt -, den Umsatz und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA weiter zu erhöhen.
Bayer habe 2010 operativ auf Kurs gelegen und erwarte für das laufende Jahr eine weitere Verbesserung der Kennzahlen, fasste Dekkers zusammen. "Und dank unserer starken Produktpipeline sind wir auch für die weitere Zukunft optimistisch."
Update: Nach dem erfolgreichen Start in das Jahr 2011 hebt Bayer die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an. Grund hierfür ist in erster Linie der gute Saisonstart von CropScience. Für das Gesamtjahr plant der Konzern auf währungs- und portfoliobereinigter Basis jetzt einen Umsatzanstieg von 5 bis 7 Prozent (bisher: 4 bis 6 Prozent). Dies entspricht einem Konzernumsatz von 36 bis 37 Milliarden Euro (bisher: 35 bis 36 Milliarden Euro). Dabei wurden die Wechselkurse zum Ende des 1. Quartals 2011 zugrunde gelegt. Das EBITDA vor Sondereinflüssen plant Bayer auf über 7,5 Milliarden Euro (bisher: in Richtung 7,5 Milliarden Euro) zu steigern. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet Bayer eine Verbesserung um etwa 15 Prozent (bisher: etwa 10 Prozent).
Den HealthCare-Ausblick für 2011 bestätigte das Unternehmen. Insgesamt plant der Teilkonzern in diesem Jahr ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzplus im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich und eine leichte Verbesserung des EBITDA vor Sondereinflüssen. Im Segment Pharma, das 2011 noch nicht wieder mit dem Markt wachsen dürfte, soll der Umsatz währungs- und portfoliobereinigt im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen und die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbessert werden. Für das Segment Consumer Health rechnet der Teilkonzern mit einem währungs- und portfoliobereinigten Wachstum über dem Markt. Hier sollen Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen.
Für CropScience wurde der Ausblick nach dem dynamischen Start ins Jahr 2011 angehoben. Der Teilkonzern plant nun, den Umsatz in beiden Segmenten währungs- und portfoliobereinigt zu verbessern und insgesamt im oberen (bisher: zumindest im mittleren) einstelligen Prozentbereich zu wachsen. Dabei soll die Marktposition bei Environmental Science / BioScience weiter gestärkt und die Position bei Crop Protection mindestens gehalten werden. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist gegenüber dem schwachen Vorjahr eine Steigerung um etwa 20 Prozent (bisher: überproportional) geplant.
Die gute geschäftliche Lage im 1. Quartal 2011 bei MaterialScience entsprach den Erwartungen des Unternehmens, das weiterhin von einer sich fortsetzenden konjunkturellen Erholung ausgeht. Die Umsatzprognose für 2011 wurde angepasst, da der Teilkonzern erwartet, die gestiegenen Rohstoffpreise über höhere Absatzpreise an seine Kunden weitergeben zu können. MaterialScience plant nun ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzwachstum im oberen (bisher: mittleren) einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll im Vergleich zum Umsatz überproportional steigen. Im 2. Quartal 2011 erwartet der Teilkonzern gegenüber dem Vorquartal währungs- und portfoliobereinigt höhere Umsätze sowie eine Verbesserung des EBITDA vor Sondereinflüssen.
Update 2: "Wir halten unverändert an unserer im April angehobenen Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr fest", sagte Dekkers. Bayer plant für 2011 weiterhin einen Umsatzanstieg von wpb. 5 bis 7 Prozent. Dies entspricht einem Konzernumsatz von 36 bis 37 Milliarden Euro. Dabei sind die Wechselkurse zum Ende des 2. Quartals 2011 zugrunde gelegt. Bayer plant nach wie vor, das EBITDA vor Sondereinflüssen auf über 7,5 Milliarden Euro zu steigern. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet der Konzern unverändert eine Verbesserung um etwa 15 Prozent. Für Sonderaufwendungen im EBITDA aus laufenden Restrukturierungsprogrammen sind unverändert 0,5 Milliarden Euro geplant.
Der Ausblick für HealthCare wurde ebenfalls bestätigt. Insgesamt plant der Teilkonzern für 2011 weiterhin ein Umsatzplus im wpb. unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich und eine leichte Verbesserung des EBITDA vor Sondereinflüssen. Im Segment Pharma, das 2011 noch nicht wieder mit dem Markt wachsen dürfte, soll der Umsatz nach wie vor im wpb. unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen und die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbessert werden. Für das Segment Consumer Health rechnet der Teilkonzern weiterhin mit einem währungs- und portfoliobereinigten Wachstum über dem Markt. Hier sollen Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen unverändert im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen.
Das CropScience-Geschäft entwickelte sich weiterhin positiv. Beim Umsatz will der Teilkonzern 2011 wpb. unverändert im oberen einstelligen Prozentbereich wachsen. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist gegenüber dem schwachen Vorjahr eine Steigerung um etwa 20 Prozent geplant, bei einem guten Saisonverlauf im 2. Halbjahr sogar darüber.
MaterialScience erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum im wpb. oberen einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen will der Teilkonzern im Vergleich zum Umsatz nach wie vor überproportional steigern. Allerdings betrachtet das Unternehmen dieses Ziel als zunehmend ambitioniert. Für das 3. Quartal erwartet MaterialScience Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen auf Vorjahresniveau.
Update 3: "Wir halten unverändert an unserer im April angehobenen Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2011 fest", sagte Dekkers. Bayer plant für 2011 weiterhin einen Umsatzanstieg von wpb. 5 bis 7 Prozent. Dies entspricht einem Konzernumsatz von 36 bis 37 Milliarden Euro. Dabei sind die Wechselkurse zum Ende des 3. Quartals 2011 zugrunde gelegt. Bayer plant nach wie vor, das EBITDA vor Sondereinflüssen auf über 7,5 Milliarden Euro zu steigern. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet der Konzern unverändert eine Verbesserung um etwa 15 Prozent. Für Sonderaufwendungen im EBITDA aus laufenden Restrukturierungsprogrammen sind unverändert etwa 0,5 Milliarden Euro geplant.
HealthCare plant für 2011 wpb. ein Umsatzplus im unteren einstelligen Prozentbereich (bisher: Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich). Vor allem aufgrund der Beiträge aus den Effizienzprogrammen wird nun eine Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen im mittleren einstelligen Prozentbereich auf mindestens 4,6 Milliarden Euro erwartet (bisher: eine leichte Verbesserung). Im Segment Pharma, das 2011 noch nicht wieder mit dem Markt wachsen dürfte, wird mit wpb. nahezu unveränderten bzw. nur leicht steigenden Umsätzen gerechnet (bisher: Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich). Vor allem aufgrund der Strukturmaßnahmen soll das EBITDA vor Sondereinflüssen von Pharma in der Größenordnung von 5 Prozent steigen. Das entspricht einem Anstieg der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen auf etwa 30 Prozent (bisher: die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen zu verbessern). Im Segment Consumer Health wird weiterhin ein wpb. Wachstum über dem Markt erwartet. Hier sollen Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen unverändert im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen.
Das CropScience-Geschäft entwickelte sich weiterhin positiv. Beim Umsatz will der Teilkonzern 2011 unverändert wpb. im oberen einstelligen Prozentbereich wachsen. Vor dem Hintergrund des guten bisherigen Geschäftsverlaufs ist geplant, das EBITDA vor Sondereinflüssen gegenüber dem schwachen Vorjahr um über (bisher: etwa) 20 Prozent zu steigern.
MaterialScience erwartet im 4. Quartal höhere Umsätze, allerdings aufgrund von weiter gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten ein EBITDA vor Sondereinflüssen unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Für das Gesamtjahr ergibt sich daraus ein wpb. Wachstum im oberen einstelligen Prozentbereich und ein leicht rückläufiges EBITDA vor Sondereinflüssen in der Größenordnung von 1,3 Milliarden Euro (bisher: im Vergleich zum Umsatz überproportional steigern). Hinweis: Nachfolgend erhalten Sie Tabellen mit Kennzahlen des Bayer-Konzerns und seiner Teilkonzerne zum 3. Quartal sowie zum Dreivierteljahr 2011.