Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Die aussergewöhnlich guten Zahlen 2010/11 resultieren aus einer Kombination von der sich erholenden Wirtschaft, subventionierten Marktsegmenten, neuen Produkten und strikter Kostenkontrolle. Die künftige Entwicklung der Weltwirtschaft und der führenden Währungen wird noch schwieriger vorhersehbar als in der Vergangenheit. Als Resultat von restriktiveren Staatsbudgets werden Subventionen von erneuerbaren Energien voraussichtlich grossen Schwankungen unterworfen sein. Unter diesen Umständen ist eine zuverlässige Vorhersage schwierig. Dennoch hat sich Gavazzi für das Geschäftsjahr 2011/12 zum Ziel gesetzt, ein Resultat in der gleichen Grössenordnung wie dieses Jahr zu erreichen.
Update: Die aussergewöhnlichen Zahlen des Jahres 2010/11 waren insbesondere in der ersten Jahreshälfte teilweise durch Subventionen in gewissen Marktsegmenten beeinflusst, während im zweiten Semester die Zunahme mehr durch das traditionelle Geschäft in der Industrie- und Gebäudeautomation bestimmt war. Die Entwicklung der Weltwirtschaft und der wichtigsten Währungen ebenso wie das regulative Umfeld rund um die Förderung erneuerbarer Energien werden künftig sehr anspruchsvoll bleiben. Das Geschäft in Europa wird in absehbarer Zukunft durch das unsichere finanzielle Umfeld und kleinere Investitionen im Bereich erneuerbare Energie bestimmt. Trotz der allgemeinen Konjunkturabkühlung scheinen die Aussichten für die Märkte in Nordamerika und Asien-Pazifik positiver zu sein. In einem ganz allgemein langsamer wachsenden Marktumfeld wird Carlo Gavazzi seine Bemühungen darauf ausrichten, seinen Marktanteil zu erhöhen, das Produktangebot auszuweiten und die geografische Expansion weiter voranzutreiben. Mit einem starken Fokus auf Kostenkontrolle und einer vorsichtigen Investitionspolitik sowie der Verbesserung der operativen Effizienz, strebt Carlo Gavazzi in der zweiten Jahreshälfte einen Reingewinn mindestens auf der Höhe des Reingewinns im ersten Halbjahr an.