Commerzbank AktieWKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

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Commerzbank Ausblick auf 2016 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Aufgrund des geopolitischen und makroökonomischen Umfelds wird 2016 ein herausforderndes Jahr. Davon unbenommen will die Bank ihre Strategie konsequent umsetzen und strebt an, ihren Marktanteil in den Kernbanksegmenten weiter zu steigern. Die Kosten sollen stabil gehalten werden jenseits zusätzlicher nicht beeinflussbarer Faktoren durch externe Abgaben. Bei der Risikovorsorge rechnet die Bank vor allem wegen geringerer Auflösungen mit einem moderaten Anstieg. Aus heutiger Sicht ist im Geschäftsjahr 2016 daher insgesamt ein leicht über dem Vorjahr liegendes Konzernergebnis zu erwarten.

Update 20.04.2016: „Angesichts der deutlich erschwerten Rahmenbedingungen rechnen auch wir mit einem verhaltenen Jahresauftakt. Das Ergebnis der ersten drei Monate dürfte unter dem des letzten Quartals liegen. Das wirkt sich auch auf das Gesamtjahr aus: Es wird deutlich ambitionierter, das Konzernergebnis von 2015 zu erreichen“, sagte Martin Blessing.

Update 3.05.2016: Die Commerzbank wird ihre Strategie fortsetzen, Marktanteile zu erhöhen. Zudem intensiviert sie ihre Anstrengungen weiter, die Auswirkungen des negativen Zinsumfelds abzumildern. Ohne Berücksichtigung zusätzlicher externer Belastungen soll die Kostenbasis stabil gehalten werden. Die Risikovorsorge dürfte aufgrund geringerer Nettoauflösungen moderat ansteigen. Angesicht des verhaltenen ersten Quartals wird es deutlich ambitionierter, das Konzernergebnis des Jahres 2015 zu erreichen.

Update 2.08.2016: Die Commerzbank wird ihre Strategie fortsetzen, Marktanteile im Privatkundengeschäft weiter auszubauen und ihre führende Position in der Mittelstandsbank weiter zu behaupten. Das Negativzinsumfeld und schwierige Märkte dürften die Erträge weiter belasten. Das sehr gute Risikoprofil der Bank soll beibehalten werden, gleichwohl dürfte die Risikovorsorge aufgrund geringerer Auflösungen und weiterhin schwieriger Schiffsmärkte moderat ansteigen. Die Bank beabsichtigt, die Kostenbasis stabil zu halten, dabei sind mögliche externe Belastungen nicht berücksichtigt. Der Anspruch der Bank ist es, dass die CET 1-Quote nach voller Anwendung von Basel 3 über den SREP-Anforderungen liegen soll.

Update 9.30.2016: Aufgrund der Reduzierung von Handelsaktivitäten wird die Commerzbank im dritten Quartal 2016 Goodwill und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von rund 700 Millionen Euro abschreiben. Somit wird das Konzernergebnis im dritten Quartal negativ sein. Die Abschreibungen haben keinen Einfluss auf die harte Kernkapitalquote (CET 1). Im Operativen Ergebnis rechnet die Commerzbank mit Erträgen in etwa auf dem Niveau des zweiten Quartals. Die Risikovorsorge wird aufgrund der nachhaltig schwachen Schiffsmärkte deutlich über dem Niveau der ersten beiden Quartale liegen. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet die Commerzbank trotz der Abschreibungen auf Goodwill ein leicht positives Konzernergebnis. Die CET-1-Quote nach voller Anwendung von Basel 3 wird gegenüber dem Vorquartal im dritten Quartal 2016 ansteigen. Zum Jahresende rechnet die Bank mit einer harten Eigenkapitalquote von nahezu 12 %, sofern keine wesentlichen Marktverwerfungen eintreten. "Der effiziente Einsatz unseres Kapitals hat für uns höchste Priorität. Unsere Kapitalquote wird komfortabel über den absehbaren regulatorischen Anforderungen bleiben", sagt Stephan Engels, Finanzvorstand der Commerzbank. "Die Umsetzung der Strategie finanzieren wir über den gezielten Einsatz unserer Ressourcen sowie durch das Einbehalten von Gewinnen. Daher verzichten wir auch auf eine Dividendenausschüttung. Zudem haben wir den notwendigen Spielraum beim Management unserer risikogewichteten Aktiva."