Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
In den vergangenen Monaten haben Volkswirte die Wachstumsraten für Europa schrittweise nach unten revidiert. Allgemein wird erwartet, dass der Sparkurs der Regierungen und die zunehmende Arbeitslosigkeit ein schwächeres Konsumklima zur Folge haben werden. Branchenexperten erwarten, dass dies auch am europäischen Reifenhandel nicht spurlos vorüber gehen wird.
Der Anteil online verkaufter Reifen in Europa ist allerdings noch vergleichsweise gering. Gleichzeitig kommen immer mehr Autofahrer ins Internet und suchen nach günstigen Angeboten. Delticom als Marktführer im Online-Reifenhandel wird von dieser Entwicklung profitieren. Selbst für den Fall, dass sich in 2012 Markt- und Wetterbedingungen nicht besser darstellen sollten als im letzten Jahr, hält das Management ein Umsatzplus von 10% für erreichbar. Bei Margen auf Vorjahresniveau sollte das Ergebnis entsprechend der Umsatzentwicklung wachsen können.
Update: Wetterbedingte Verschiebungseffekte sind im Reifenhandel nicht unüblich. Das Management geht davon aus, dass sich das Geschäft mit Sommerreifen im weiteren Verlauf des zweiten, umsatzstärkeren Quartals normalisieren wird. Für das Gesamtjahr plant Delticom daher unverändert mit einem Umsatz- und Ergebnisplus von 10% gegenüber Vorjahr.
Update 2: Experten beurteilen die konjunkturellen Aussichten für Europa weiterhin vorsichtig. Nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland ist es unwahrscheinlicher geworden, dass die europäischen Staaten kurzfristig eine gemeinsame Linie zur Bewältigung der Staatsdefizite finden werden. Zudem verunsichern hohe Benzin- und Energiepreise die europäischen Verbraucher. Dies wird das Konsumklima in den nächsten Monaten belasten.
Aufgrund wenig vorteilhafter Wetterbedingungen ist der europäische Reifenhandel vergleichsweise schwach ins laufende Jahr gestartet. Zu Beginn des zweiten Quartals zeigt sich das Bild europaweit noch uneinheitlich. Verschiebungseffekte sind im Reifenhandel aber nicht unüblich. Sollte sich das Marktumfeld in den kommenden Wochen weiter verbessern, dann wird das Geschäft mit Sommerreifen im weiteren Verlauf des zweiten Quartals von Nachholeffekten profitieren können.
Insgesamt gehen wir für das laufende Jahr unverändert von einem Umsatzplus von etwa 10% gegenüber dem Vorjahr aus. Bei Margen auf Vorjahresniveau sollte das Ergebnis entsprechend der Umsatzentwicklung wachsen können.