Deutsche Bank AktieWKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

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Deutsche Bank Ausblick auf 2015 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Im Jahr 2012 haben wir die Strategie 2015+ eingeführt. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Deutsche Bank eine noch ausgewogenere, schlankere, robustere und stabilere Organisation vorweisen kann. Fünf Hebel spielten bei der Umsetzung dieser Vision eine wichtige Rolle: Kunden, Kompetenzen, Kapital, Kosten und Kultur. Zusätzlich hat der Konzern mehrere Finanzziele bekannt gegeben, um die finanziellen Effekte der Strategie 2015+ darzustellen. Da die Herausforderungen des makroökonomischen, regulatorischen und des Marktumfelds höher als in 2012 zunächst erwartet waren, gaben wir im Mai 2014 eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung unseres Kapitals und zur Verbesserung unserer Wettbewerbsposition sowie Investitionen in unser Kundengeschäft bekannt. Zu diesen Maßnahmen gehörte eine Kapitalerhöhung zur Verbesserung unserer Kapitalbasis und Bildung eines Kapitalpuffers für künftige Herausforderungen. In diesem Zusammenhang haben wir auch unsere Finanzziele für den Konzern und die Geschäftsbereiche angepasst. Zu den wesentlichen Annahmen, auf deren Basis unsere Ziele im Mai 2014 angepasst wurden, gehören die Implementierung regulatorischer Regelwerke (z.B. CRD 4, Leitlinien der EBA) nach Maßgabe unserer Kenntnisse der aktuellen Vorschriften und ihrer voraussichtlichen Auswirkungen auf die Deutsche Bank sowie das sich zwischen 2 % und 4 % einpendelnde weltweite BIP-Wachstum auf Jahresbasis, ein stabiles Zinsumfeld vor Beginn des Jahres 2016 und der Rückgang der Zentralbankinterventionen in den USA.

Update 7.10.2015: Auf der Basis dieser Belastungen erwartet die Deutsche Bank, für das dritte Quartal 2015 einen Verlust vor Steuern von rund 6,0 Mrd Euro und einen Verlust nach Steuern von 6,2 Mrd Euro auszuweisen. Für die ersten neun Monate erwartet die Bank einen Verlust vor Steuern von rund 3,3 Mrd Euro und einen Verlust nach Steuern von 4,8 Mrd Euro. Ohne Berücksichtigung der Wertanpassung des Geschäfts- oder Firmenwerts und immaterieller Vermögenswerte läge der Verlust vor Steuern im dritten Quartal bei rund 0,2 Mrd Euro und der Verlust nach Steuern bei 0,4 Mrd Euro, insbesondere aufgrund der Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten und der Hua Xia Wertminderung. Auf derselben Basis erwartet die Deutsche Bank in den ersten neun Monaten 2015 einen Gewinn vor Steuern von rund 2,5 Mrd Euro und einen Gewinn nach Steuern von rund 0,9 Mrd Euro. Als Teil der Planung zur Umsetzung der Strategie 2020 wird der Vorstand eine Reduzierung oder einen Ausfall der Dividende auf Aktien der Deutschen Bank für das Geschäftsjahr 2015 vorschlagen.

Update 28.10.2015: Weiterhin plant der Vorstand mit einem Ausfall der Dividende auf Aktien der Deutschen Bank für die Jahre 2015 und 2016. Der Vorstand erwartet, ab dem Geschäftsjahr 2017 eine Dividende in Höhe einer wettbewerbsfähigen Ausschüttungsquote vorzuschlagen.

Update 20.01.2016: Die Deutsche Bank erwartet für das Gesamtjahr 2015 Erträge in Höhe von 33,5 Mrd Euro. Als Ergebnis der oben genannten Belastungen erwartet die Bank für das Gesamtjahr 2015 einen Verlust vor Steuern von rund 6,1 Mrd Euro und einen Verlust nach Steuern von rund 6,7 Mrd Euro. Das Gesamtjahresergebnis beinhaltet die bereits veröffentlichten und im dritten Quartal verarbeiteten Wertminderungen von 5,8 Mrd Euro auf den Geschäfts- oder Firmenwert sowie immaterielle Vermögenswerte, außerdem für das Gesamtjahr Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten von rund 5,2 Mrd Euro und Belastungen für Restrukturierungen und Abfindungen von rund 1,0 Mrd Euro.