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Deutsche Post Ausblick auf 2014 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Trotz einer allenfalls geringen Zunahme der globalen konjunkturellen Dynamik erwartet das Unternehmen auch für das Jahr 2014 eine Fortsetzung des positiven Ergebnistrends und einen Anstieg des Konzern-EBIT auf 2,9 Milliarden Euro bis 3,1 Milliarden Euro. Während der prognostizierte Beitrag des BRIEF-Bereichs bei rund 1,2 Milliarden Euro liegt, rechnet das Unternehmen für die DHL-Divisionen mit einer weiteren Ergebnisverbesserung auf 2,1 Milliarden Euro bis 2,3 Milliarden Euro. Dabei reflektieren die Prognosen für die Unternehmensbereiche insbesondere auch die zu Beginn des Jahres 2014 in einigen internationalen Märkten erfolgte organisatorische Umgliederung verschiedener inländischer Paketgeschäfte von DHL zu BRIEF. Unabhängig davon hat der Konzern es sich zum Ziel gesetzt, den Aufwand des Bereichs Corporate Center/Anderes im Jahr 2014 auf unter 400 Millionen Euro zu reduzieren. Zudem soll auch die im laufenden Jahr zu zahlende Dividende für das Geschäftsjahr 2013 wiederum durch den Free Cashflow abgedeckt werden.

Auch mit Blick auf das Jahr 2015 geht Deutsche Post DHL weiterhin davon aus, die im Rahmen der Strategie 2015 gesetzten Ziele zu erreichen. Insgesamt rechnet das Unternehmen nach wie vor mit einem Anstieg des Konzern-EBIT auf 3,35 Milliarden Euro bis 3,55 Milliarden Euro. Angesichts der organisatorischen Veränderungen hat das Unternehmen die konkreten Zielgrößen für die beiden Unternehmenssparten entsprechend angepasst: Für den BRIEF-Bereich geht Deutsche Post DHL daher nun von einem Ergebnisbeitrag von mindestens 1,1 Milliarden Euro im Jahr 2015 aus. Bislang hatte sich der Konzern einen operativen Gewinn von mindestens 1 Milliarde Euro zum Ziel gesetzt. Analog dazu rechnet das Unternehmen - im Vergleich zur bisherigen Prognose - mit einem entsprechend geringeren EBIT für die DHL-Bereiche. Der operative Gewinn der DHL-Divisionen soll nun bis 2015 auf 2,6 Milliarden Euro bis 2,8 Milliarden Euro steigen. Der Aufwand für den Bereich Corporate Center/Anderes soll innerhalb der nächsten beiden Jahre unverändert auf rund 350 Millionen Euro gesenkt werden.

Update 15.05.2014: Für das Jahr 2014 rechnet der Konzern mit einer allenfalls geringen Zunahme der globalen konjunkturellen Dynamik. Dennoch erwartet das Unternehmen auch im laufenden Jahr eine Fortsetzung des positiven Ergebnistrends und einen Anstieg des Konzern-EBIT auf 2,9 Milliarden Euro bis 3,1 Milliarden Euro. Während der prognostizierte Beitrag des neu benannten Unternehmensbereichs Post - eCommerce - Parcel (PeP, ehemals BRIEF) bei rund 1,2 Milliarden Euro liegt, rechnet das Unternehmen für die DHL-Divisionen mit einer weiteren Ergebnisverbesserung auf 2,1 Milliarden Euro bis 2,3 Milliarden Euro. Zudem hat es sich der Konzern zum Ziel gesetzt, den Aufwand des Bereichs Corporate Center/Anderes im Jahr 2014 auf unter 400 Millionen Euro zu reduzieren. Darüber hinaus soll die im laufenden Jahr zu zahlende Dividende für das Geschäftsjahr 2013 wieder durch den Free Cashflow abgedeckt werden.

Auch über das laufende Jahr hinaus rechnet der Konzern mit einer Fortsetzung des Gewinnwachstums. Für den Zeitraum 2013 bis 2020 strebt das Unternehmen - ausgehend vom EBIT des Jahres 2013 in Höhe von 2,86 Milliarden Euro und bei unveränderter Gültigkeit des Zwischenziels von 3,35 Milliarden Euro bis 3,55 Milliarden Euro für 2015 - ein Ergebniswachstum im Konzern von durchschnittlich mehr als 8 Prozent pro Jahr an. Dabei sollen die DHL-Divisionen zum Umsatzwachstum und dem deutlichen Profitabilitätsanstieg mit rund 10 Prozent durchschnittlichem EBIT-Zuwachs pro Jahr auch weiterhin am stärksten beitragen. Für den PeP-Bereich hat sich der Konzern eine jährliche Verbesserung des operativen Gewinns von im Schnitt etwa 3 Prozent zum Ziel gesetzt. Der Aufwand für den Bereich Corporate Center/Anderes soll bis zum Jahr 2020 auf weniger als 0,5 Prozent des Konzernumsatzes begrenzt werden.