Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Für das laufende Jahr geht der Konzern von einer Fortsetzung der weltwirtschaftlichen Erholung aus, infolgedessen sich das Umsatz- und Ergebniswachstum der DHL-Bereiche weiter fortsetzen sollte. Vor diesem Hintergrund erwartet die Deutsche Post DHL für das Geschäftsjahr 2011 ein Konzern-EBIT von 2,2 Milliarden Euro bis 2,4 Milliarden Euro. Während der prognostizierte Beitrag im BRIEF-Bereich zwischen 1,0 Milliarden Euro und 1,1 Milliarden Euro liegt, soll der operative Gewinn von DHL auf 1,6 Milliarden Euro bis 1,7 Milliarden Euro steigen. Der Aufwand des Bereichs Corporate Center/Anderes wird voraussichtlich bei rund 400 Millionen Euro liegen. Da die Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre nun weitestgehend abgeschlossen sind, werden in diesem Jahr voraussichtlich keine nennenswerten Einmaleffekte mehr anfallen. Der Konzern verzichtet daher wie angekündigt künftig auf den separaten Ausweis eines EBIT vor Einmaleffekten.
Das um die Effekte aus der Bewertung der Postbank-Transaktion bereinigte Konzernergebnis soll sich im Jahr 2011 analog zum operativen Geschäft ebenfalls weiter verbessern. Außerdem bekräftigte der Konzern, dass sich - eine weitere Erholung der Weltwirtschaft vorausgesetzt - die positive Ergebnisentwicklung auch in den Folgejahren fortsetzen wird. Dabei soll das Ergebnis im BRIEF-Bereich trotz weiterhin sinkender Briefmengen bei rund 1 Milliarde Euro stabilisiert und das EBIT bei DHL bis 2015 um jährlich durchschnittlich 13 Prozent bis 15 Prozent verbessert werden.
"Wir sind sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis auf Wachstum eingestellt", fügte Appel hinzu. "Dafür verfügen wir mit unseren zwei starken Säulen über eine hervorragende Ausgangsposition. Wir haben die Voraussetzungen für die Stabilisierung der Profitabilität im BRIEF-Bereich geschaffen und mit der Realisierung des Wachstumspotenzials bei DHL gerade erst begonnen. Auf dieser Basis werden wir unsere führende Marktposition weiter ausbauen und unsere Profitabilität deutlich steigern."
Update: Obwohl aktuell weiterhin konjunkturelle Risiken bestehen, erwartet der Konzern für das laufende Jahr eine weitere Erholung der Weltwirtschaft, die einen spürbaren Anstieg der weltweiten Handelsvolumina zur Folge haben sollte. Nach der erfolgreichen Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten bekräftigte das Unternehmen daher seine Erwartungen für die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2011 und prognostiziert weiterhin ein Konzern-EBIT in Höhe von 2,2 Milliarden Euro bis 2,4 Milliarden Euro.
Der Gewinn im BRIEF-Bereich soll nach wie vor zwischen 1,0 Milliarden Euro und 1,1 Milliarden Euro betragen. Gleichzeitig wird unverändert mit einem zweistelligen Anstieg des operativen Gewinns von DHL auf 1,6 Milliarden Euro bis 1,7 Milliarden Euro gerechnet.
Der Aufwand des Bereichs Corporate Center/Anderes soll bei rund 400 Millionen Euro liegen. Darüber hinaus geht der Konzern auch weiterhin davon aus, dass sich das um die Effekte aus der Bewertung der Postbank-Transaktion bereinigte Konzernergebnis im Jahr 2011 analog zum operativen Geschäft verbessern wird.
Auch die Ende letzten Jahres gesteckten mittelfristigen Wachstumsziele wurden bekräftigt: Eine weitere Erholung der Weltwirtschaft vorausgesetzt soll sich die insgesamt positive Ergebnisentwicklung auch in den Folgejahren fortsetzen. Dabei soll das Ergebnis im BRIEF-Bereich bei rund 1 Milliarde Euro stabilisiert und das EBIT bei DHL bis 2015 um jährlich durchschnittlich 13 Prozent bis 15 Prozent verbessert werden.
"Wir sind exzellent aufgestellt, um die weitere Erholung der Weltwirtschaft für profitables Wachstum zu nutzen und unsere kurz- und mittelfristigen Ziele zu erreichen. Insbesondere unsere herausragende Stellung in den Wachstumsmärkten der Welt wird sich künftig noch stärker auszahlen und für nachhaltige Umsatz- und Ergebnisverbesserungen in allen DHL-Bereichen sorgen", fügte Appel hinzu. "Gleichzeitig haben wir mit unserem dynamischen Paketgeschäft und dem weiteren Ausbau des digitalen Geschäfts die optimalen Voraussetzungen zur weiteren Stabilisierung des BRIEF-Bereichs geschaffen."
Update 2: Nach der erfolgreichen Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten hat das Unternehmen seine Erwartungen für die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr 2011 leicht angehoben: Der Vorstand prognostiziert weiterhin ein Konzern-EBIT in Höhe von 2,2 Milliarden Euro bis 2,4 Milliarden Euro, geht nach der positiven Entwicklung des ersten Halbjahrs nun aber davon aus, dass das Ergebnis am oberen Ende dieser Spanne liegen wird. Der Gewinn im Bereich BRIEF soll nach wie vor zwischen 1,0 Milliarden Euro und 1,1 Milliarden Euro betragen. Gleichzeitig wird unverändert mit einem zweistelligen Anstieg des operativen Gewinns von DHL auf 1,6 Milliarden Euro bis 1,7 Milliarden Euro gerechnet.
Der Aufwand des Bereichs Corporate Center/Anderes soll bei rund 400 Millionen Euro liegen. Darüber hinaus geht der Konzern auch weiterhin davon aus, dass sich das um die Bewertungseffekte aus der Postbank-Transaktion bereinigte Konzernergebnis im Jahr 2011 analog zum operativen Geschäft verbessern wird. "Auch vor dem Hintergrund der erwarteten Normalisierung der globalen Wirtschaftsaktivität bleiben wir für die weitere Entwicklung unseres Geschäfts sehr zuversichtlich," fügte Appel mit Blick auf die verbesserte Ergebnisprognose des Konzerns hinzu. "Wir verfügen heute über alle notwendigen Fähigkeiten und die erforderliche Flexibilität, um unseren erfolgreichen Wachstumskurs konsequent weiter zu verfolgen - im zweiten Halbjahr und auch darüber hinaus."
Update 3: Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung des Konzerns im dritten Quartal hat Deutsche Post DHL die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2011 angehoben: Der Vorstand erwartet nun ein Konzern-EBIT von mehr als 2,4 Milliarden Euro; bisher war das Unternehmen von einem operativen Ergebnis am oberen Ende der ursprünglich kommunizierten Spanne von 2,2 Milliarden Euro bis 2,4 Milliarden Euro ausgegangen. Der Gewinn im Bereich BRIEF soll dabei rund 1,1 Milliarden Euro betragen (bisherige Prognose: 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro).
Gleichzeitig prognostiziert das Unternehmen einen zweistelligen Anstieg des operativen Gewinns in den DHL-Bereichen auf mehr als 1,7 Milliarden Euro (bisher: 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro). Der Aufwand des Bereichs Corporate Center/Anderes soll unverändert bei rund 400 Millionen Euro liegen. Darüber hinaus geht der Konzern auch weiterhin davon aus, dass sich das um die Bewertungseffekte aus der Postbank-Transaktion bereinigte Konzernergebnis im Jahr 2011 analog zum operativen Geschäft verbessern wird.
"Wir sind hervorragend aufgestellt, um von der Dynamik der Märkte zu profitieren", fügte Appel hinzu. "In den kommenden Monaten wollen wir unser positives Momentum nutzen, um uns noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden und die künftigen Herausforderungen der Märkte einzustellen. Das ist die Grundlage, um auch bei nachlassendem konjunkturellen Rückenwind unseren Wachstumskurs konsequent weiter verfolgen zu können."