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Deutsche Telekom Ausblick auf 2014 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Auch für die kommenden Jahre behält die Deutsche Telekom die finanziellen Rahmenbedingungen bei, die in der Vergangenheit für die Stakeholder eine klare und verlässliche Orientierung geboten haben. So soll das Verhältnis von bereinigtem EBITDA zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten zwischen 2 und 2,5 liegen. Die Eigenkapitalquote wird weiter mit 25 bis 35 Prozent der Bilanzsumme geplant. Für die Aktionäre ist - vorbehaltlich der notwendigen Gremien- und Hauptversammlungsbeschlüsse - für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 die Ausschüttung einer Dividende von jeweils 0,50 Euro je Aktie vorgesehen.

Die Prognose für die Entwicklung der Finanzzahlen des Konzerns setzt auf Pro-forma-Werten für 2013 auf. Dabei wird ein mit 2014 vergleichbarer Konsolidierungskreis unterstellt. So wird beispielsweise MetroPCS für das gesamte Geschäftsjahr 2013 in die Pro-forma-Rechnung einbezogen, während die bulgarische Globul für das gesamte Jahr aus den Finanzzahlen herausgerechnet wird.

Gegenüber dem ausgewiesenen Konzernumsatz von 60,1 Milliarden Euro beträgt der Pro-forma-Umsatz für das vergangene Geschäftsjahr 60,9 Milliarden Euro. Er soll im Geschäftsjahr 2014 leicht und im kommenden Jahr stärker wachsen. Dieses Wachstum stammt vor allem aus den USA, wo T-Mobile US die Zahl der Vertragskunden unter eigener Marke im laufenden Jahr um weitere 2 bis 3 Millionen steigern will, nach einem Zuwachs von 2 Millionen im vergangenen Jahr.

Das bereinigte EBITDA beträgt 2013 in der Pro-forma-Rechnung 17,6 Milliarden Euro gegenüber einem ausgewiesenen Wert von 17,4 Milliarden Euro. Es soll im laufenden Jahr stabil bei 17,6 Milliarden Euro bleiben und im Jahr 2015 steigen. Anstelle eines möglichen höheren bereinigten EBITDA setzt die Deutsche Telekom weiter Mittel für die Kundengewinnung und -bindung in den USA ein, um die Marktposition von T-Mobile US weiter zu verbessern.

In der Planung für den Free Cashflow spiegeln sich ebenfalls die Kosten für die Marktbearbeitung sowie höhere Investitionen in Sachanlagen in den USA wider. Dies betrifft insbesondere den Ausbau der LTE-Netzabdeckung in den USA: Bislang lautete die Zielsetzung auf eine Bevölkerungsabdeckung von 225 Millionen, diese wurde für 2014 auf 250 Millionen angehoben.

Drei weitere Entscheidungen tragen dazu bei, dass die Deutsche Telekom ihr Ambitionsniveau für den Free Cashflow im Jahr 2015 gegenüber dem früheren Wert von rund 6 Milliarden Euro zurückgenommen hat. Zum einen die Veräußerung von Anleihen von T-Mobile US im Volumen von 5,6 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr an externe Investoren. Dieser Schritt hat das De-Risking des Konzerns bezogen auf das US-Geschäft vorangetrieben, im Gegenzug steigen dadurch die Zinszahlungen des Konzerns an externe Investoren. Zum anderen plant die Deutsche Telekom Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung von T-Systems im Rahmen des Programms T-Systems 2015+, die Ende 2012 noch nicht in der Planung berücksichtigt waren. Außerdem werden die Gesamtinvestitionen des Konzerns im Jahr 2015 - getrieben durch die USA - über dem bislang geplanten Wert liegen.

Der Free Cashflow wird als Folge dieser Entscheidungen für 2014 mit rund 4,2 Milliarden Euro geplant, gegenüber einem ausgewiesenen Wert von 4,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Im kommenden Geschäftsjahr soll der Free Cashflow dann im Vergleich zu 2014 leicht steigen.

"Wir könnten unser ursprüngliches Ambitionsniveau für 2015 von rund 6 Milliarden Euro erreichen, wenn wir dem Kundenansturm in den USA die Tür vor der Nase zuschlagen. Das wollen wir nicht: Der Markt bietet uns die Möglichkeit, eine veränderte Ambition zu erreichen: Werthaltiges Kundenwachstum in den USA, das sich in Wertsteigerung der Gesellschaft übersetzt", sagte Thomas Dannenfeldt, Finanzvorstand der Deutschen Telekom.

Update 8.05.2014: Die Deutsche Telekom bestätigt ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2014. Das bereinigte EBITDA soll bei rund 17,6 Milliarden Euro und der Free Cashflow bei rund 4,2 Milliarden Euro liegen.

Update 7.08.2014: Die Deutsche Telekom bestätigt ihre Prognose für das Gesamtjahr 2014. Demnach soll das bereinigte EBITDA rund 17,6 Milliarden Euro erreichen. Der Free Cashflow soll bei rund 4,2 Milliarden Euro liegen.