Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Auch 2012 erwartet Dräger mindestens so schnell zu wachsen wie die Weltwirtschaft insgesamt (IWF-Schätzung vom Januar 2012: +3,3 Prozent). Allerdings werden die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung und IT, wie bereits im November 2011 kommuniziert, 2012 voraussichtlich stärker steigen als der Umsatz: Auf Basis einer stabilen Marktentwicklung geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2012 weiterhin von einer Konzern-EBIT-Marge zwischen 8,0 und 9,5 Prozent aus. Diese Erwartung unterliegt der Annahme einer sich stabilisierenden Wirtschaft in Europa, einer anhaltenden Konjunkturerholung in Nordamerika, einem anhaltenden Marktwachstum in den Schwellenländern sowie gleichbleibender Wechselkursverhältnisse.
Mittelfristig soll die neue Vertriebsstruktur die Vertriebsaufwendungen spürbar reduzieren und zusätzliche Wachstumspotenziale erschließen. Für die Implementierung der neuen Vertriebsstruktur sind im Jahresabschluss 2011 Aufwendungen im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich berücksichtigt. Bis Ende 2014 erwartet Dräger aus der neuen Vertriebsstruktur Einsparungen der relativen Marketing- und Vertriebskosten um gut einen Prozentpunkt. Weiterhin plant das Unternehmen, mittelfristig stärker zu wachsen als der Markt und eine nachhaltige EBIT-Marge von mindestens 10 Prozent zu erreichen.
Update: Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet Dräger weiterhin, in Auftragseingang und Umsatz mindestens so schnell zu wachsen wie die Weltwirtschaft insgesamt (IWF-Prognose vom April 2012: +3,5 Prozent). Dabei erwartet Dräger eine Konzern-EBIT-Marge zwischen 8,0 Prozent und 9,5 Prozent (2011: 9,5 Prozent).
Diese Erwartung unterliegt der Annahme einer sich stabilisierenden Wirtschaft in Europa, einer anhaltenden Konjunkturerholung in Nordamerika,
eines sich fortsetzenden Marktwachstums in den Schwellenländern sowie gleichbleibender Wechselkursverhältnisse.
Für das Geschäftsjahr 2013 geht Dräger in beiden Unternehmensbereichen – vorausgesetzt, die positive Entwicklung in den relevanten Märkten setzt sich weiter fort – von einem über der Marktentwicklung liegenden Umsatzwachstum und einer Steigerung der EBIT-Marge des Konzerns
gegenüber 2012 aus.