Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
In den ersten Wochen des laufenden Jahres setzte sich die starke Nachfrage fort. Daher geht Dürr von einem anhaltend positiven Marktumfeld in der Automobilindustrie aus. Auch der nordamerikanische Markt zeigt ein erfreuliches Wachstum. Dadurch kann Dürr die schwächere Nachfrage in Westeuropa, auf das 2011 lediglich 9% (ohne Deutschland) der Bestellungen entfielen, gut ausgleichen.
Aus heutiger Sicht dürfte der Auftragseingang im laufenden Jahr 2 Mrd. € überschreiten. Der Umsatz soll um mindestens 5% auf über 2 Mrd. € steigen. Dafür sprechen der hohe Auftragsbestand und die starke Position von Dürr in den Emerging Markets. Das Ergebnis soll abermals stärker als der Umsatz steigen; für 2012 wird eine EBIT-Marge von 5,5 bis 6,0% angestrebt. Die Belegschaft wird sich voraussichtlich um rund 300 Personen vergrößern. Neben den Emerging Markets sollen auch in Deutschland zusätzliche Stellen entstehen.
Update: Dürr hält unverändert an seinem positiven Ausblick fest. Ralf W. Dieter: „Der kräftige Auftragseingang im ersten Quartal 2012, das ungebrochen hohe Niveau bei den Projektanfragen und der hohe Auftragsbestand sprechen aus heutiger Sicht dafür, dass wir unsere Ziele für Umsatz und Auftragseingang im Jahr 2012 gut erreichen werden, sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht massiv verschlechtern.“ Der Umsatz soll 2012 um mindestens 5 % auf über 2 Mrd. € ansteigen. Auch der Auftragseingang dürfte die Marke von 2 Mrd. € übertreffen, was nach dem Rekordauftragseingang des Jahres 2011 ein sehr hohes Niveau darstellt. Das Ergebnis nach Steuern soll sich um mindestens 15 % verbessern. Am Jahresende 2012 soll die Mitarbeiterzahl im Konzern den Jahresanfangsstand (6.823 Mitarbeiter) um rund 400 bis 500 Personen übertreffen.