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EON Ausblick auf 2015 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Unsere Prognosen für das Gesamtjahr 2015 sind nach wie vor durch die angespannten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Wir erwarten für den Konzern ein EBITDA im Bereich von 7,0 bis 7,6 Mrd €. Für den nachhaltigen Konzernüberschuss rechnen wir 2015 mit einem Ergebnis zwischen 1,4 und 1,8 Mrd €. Für die globale Einheit Erzeugung rechnen wir für das Jahr 2015 mit einem deutlich unter dem Vorjahr liegenden EBITDA. Negativ wirkt sich weiterhin die Preisentwicklung am Großhandelsmarkt aus. Weitere negative Faktoren sind die vorgezogene Stilllegung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld und die Veräußerung von Erzeugungskapazitäten in Italien und Spanien. Wir erwarten für den Bereich Erneuerbare Energien, dass das Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Der Bereich Wind/Solar/Sonstiges wird von gestiegenen Erzeugungskapazitäten profitieren, während im Bereich Hydro sinkende Preise und Unternehmensabgänge das Ergebnis belasten werden. Bei unserem Globalen Handel rechnen wir damit, dass das EBITDA aufgrund erwarteter Verbesserungen im Strom- und Gasgeschäft deutlich über dem Wert des Vorjahres liegen wird.

In der Exploration & Produktion erwarten wir 2015 ein EBITDA, das erheblich unter dem des Vorjahres liegen wird. Gründe sind einerseits niedrigere Commodity-Preise und Währungsumrechnungseffekte sowie andererseits die planmäßig geringere Produktion aus Nordseefeldern. Bei der regionalen Einheit Deutschland gehen wir davon aus, dass der Ergebnisbeitrag 2015 deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Wir erwarten auf der Basis einer Normalisierung der Witterung und weiterer Effizienzsteigerungen eine Verbesserung in allen Bereichen und eine Fortsetzung des positiven Trends hinsichtlich der Kundenentwicklung und -bindung. Für die weiteren EU-Länder rechnen wir im Jahr 2015 mit einem EBITDA auf dem Vorjahresniveau. Weiteren positiven Effekten aus Effizienzsteigerungen stehen negative Währungsumrechnungseffekte gegenüber. Im Jahr 2015 erwarten wir bei den Nicht-EU-Ländern im Wesentlichen durch negative Währungsumrechnungseffekte bei unserer Einheit in Russland einen deutlichen Rückgang des EBITDA.