Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Der Ausblick von EADS für das Geschäftsjahr 2013 basiert auf der Annahme, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß der vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass die aktuelle Staatsschuldenkrise zu keinen größeren Turbulenzen führt.
Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge wird im Jahr 2013 die Zahl der Auslieferungen voraussichtlich übersteigen und bei rund 700 Flugzeugen liegen. Airbus dürfte 600 bis 610 Zivilflugzeuge ausliefern und damit erneut einen Anstieg der Auslieferungszahlen erreichen.
Aufgrund des Rückgangs bei den A380-Auslieferungen und basierend auf einem angenommenen Wechselkurs von € 1 = $ 1,35 dürfte der Konzernumsatz 2013 moderat wachsen.
Für 2013 strebt EADS durch eine weitere Verbesserung der 2012 erzielten operativen Gewinnspanne ein EBIT vor Einmaleffekten von € 3,5 Mrd. an sowie einen Gewinn je Aktie vor Einmaleffekten von ca. € 2,50 (2012: € 2,24) vor dem beabsichtigten Aktienrückkauf.
Abgesehen von den bereits bekannten Auswirkungen der Reparatur der A380-Flügel in Höhe von rund € 85 Mio., die auf 25 Auslieferungen basieren, sollten sich die Einmaleffekte 2013 nach heutigem Stand auf folgende potentielle Belastungen beschränken: auf das A350-XWB-Programm, auf Währungseffekte aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie auf bilanzielle Neubewertungen.
Das A350-XWB-Programm birgt weiterhin Herausforderungen. Jede Änderung des Zeitplans könnte zunehmend höhere Rückstellungen zur Folge haben.
EADS strebt für 2013 einen ausgeglichenen Free Cash Flow Break Even nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen an.