Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Trotz vermehrter Anzeichen für eine anhaltende Erholung der Umschlagsmengen bleibt die Entwicklung in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 noch mit Unsicherheiten behaftet. Insofern
lassen sich Prognosen in Bezug auf den weiteren Konjunkturverlauf und dessen Auswirkungen auf die Umschlagsentwicklung unverändert nur sehr schwierig treffen.
Nach unserer derzeitigen Einschätzung rechnen wir für 2011 und 2012 mit einer weiteren Stabilisierung der Umschlagsmengen. Sofern das Preisgefüge und die spezifischen Erlöse bei den Umschlagsraten sich nicht maßgeblich ändern, erwarten wir für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 – ohne Berücksichtigung der im Jahresergebnis 2010 enthaltenen Sondereffekte – einen weiteren Anstieg des operativen Konzernergebnisses.
Mit umfassenden Maßnahmen zur Kostensenkung und der Anpassung der Investitionstätigkeit an die aktuellen Entwicklungen haben wir bereits frühzeitig auf die krisenbedingten Rückgänge bei den Umschlagsmengen reagiert, was sich auch in der Ergebnisentwicklung 2010 deutlich positiv niedergeschlagen hat. Die Globalisierung und der Welthandel bieten mittel- und langfristig weiterhin gute Perspektiven für Logistikunternehmen und Containerterminal-Betreiber.
Das Geschäftsjahr 2011 steht ganz im Zeichen der Errichtung der Suprastruktur des EUROGATE Container Terminals Wilhelmshaven,
des ersten Tiefwasserhafens in Deutschland mit einem Tiefgang von 18 m. Die Inbetriebnahme ist für August 2012 vorgesehen. Seitens der Betreibergesellschaft EUROGATE Container
Terminal Wilhelmshaven GmbH & Co. KG wurden bereits Aufträge zur Lieferung von acht Super-Post-Panamax Containerbrücken, für die Herstellung des landseitigen Kranbahnbalkens, die Stromversorgung sowie für Sielbau- und Flächenherrichtung im Gesamtbetrag von über EUR 100 Mio. erteilt.
Die weltweite Vermarktung des neuen deutschen Tiefwasserhafenstandortes Wilhelmshaven hat im Februar/März 2011 mit einer Roadshow durch Asien begonnen.
Auf Basis weiterhin sehr solider Bilanzrelationen und mit einer Eigenkapitalquote von über 40 % ist der EUROKAI-Konzern für
die weiteren Herausforderungen gut gerüstet.