Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Fresenius Medical Care rechnet für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Umsatz zwischen 12,8 und 13 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Wachstumsrate zwischen 6 und 8%.
Das Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC AG & Co. KGaA entfällt) soll im Geschäftsjahr 2011 zwischen 1,035 und 1,055 Milliarden US-Dollar liegen, bei einer erwarteten Steigerung der EBIT-Marge um rund 20 Basispunkte.
Für Investitionen sind im laufenden Geschäftsjahr rund 5% des Umsatzes vorgesehen, für Akquisitionen rund 1,2 Milliarden US-Dollar. Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) soll sich zum Ende des Geschäftsjahres 2011 auf einem Niveau von weniger als 2,8 bewegen.
Update: Fresenius Medical Care hebt seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2011 an. Grund dafür ist zum einen die starke Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2011, zum anderen die Rücknahme einer Gebühr im US-Gesundheitswesen, die zwischenzeitlich erhoben wurde. Dabei handelt es sich um einen Abschlag von den pauschalen Erstattungssätzen, den das US-amerikanische Gesundheitsfürsorgeprogramm Medicare seit Januar 2011 bei allen Dialyseanbietern erhob, die wie Fresenius Medical Care zu Jahresbeginn vom System der Einzelfallvergütung auf eine Pauschalvergütung bei Dialysebehandlungen umgestellt hatten. Auf diesen Abschlag von rund 3% wird nun für den Zeitraum April bis Dezember 2011 verzichtet.
Fresenius Medical Care erwartet nun für das Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von mehr als 13 Milliarden US-Dollar. Zuvor war das Unternehmen von einem Umsatz zwischen 12,8 und 13 Milliarden US-Dollar ausgegangen.
Das Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC AG & Co. KGaA entfällt) soll soll im Geschäftsjahr 2011 zwischen 1,070 und 1,090 Milliarden US-Dollar liegen. Zuvor hatte das Unternehmen mit einem Konzernergebnis zwischen 1,035 und 1,055 Milliarden US-Dollar gerechnet.
Für Investitionen sind im laufenden Geschäftsjahr weiterhin rund 5% des Umsatzes vorgesehen, für Akquisitionen rund 1,2 Milliarden US-Dollar.
Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) soll sich zum Ende des Geschäftsjahres 2011 unverändert auf einem Niveau von 2,8 oder darunter bewegen.
Dr. Ben Lipps, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Wir haben im ersten Quartal 2011 ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt. Insbesondere haben wir die Umstellung auf das neue Pauschalvergütungssystem für Dialysebehandlungen in den USA gut gemeistert. Wir begrüßen die Entscheidung der zuständigen US-Behörden, den zunächst erhobenen Abschlag auf die Dialysepauschalen zurückzunehmen. Unsere Anerkennung gilt auch der Bereitschaft der Behörden, mit allen an der Dialyseversorgung Beteiligten über Jahre hinweg zusammenzuarbeiten, um im Interesse der Patienten ein qualitätsorientiertes Pauschalvergütungssystem zu etablieren. Dieses wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität der betroffenen Dialysepatienten nachhaltig zu verbessern.“
Update 2: Fresenius Medical Care bestätigt den Umsatz- und Ergebnisausblick für das Geschäftsjahr 2011.
Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem Umsatz von mehr als 13 Milliarden US-Dollar.
Das Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt) soll im Geschäftsjahr 2011 zwischen 1,070 Milliarden und 1,090 Milliarden US-Dollar liegen.
Für Investitionen sind im laufenden Geschäftsjahr weiterhin rund 5% des Umsatzes vorgesehen, für Akquisitionen nun rund 1,9 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte Fresenius Medical Care 1,2 Milliarden US-Dollar für Akquisitionen eingeplant.
Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) soll sich zum Ende des Geschäftsjahres 2011 auf einem Niveau von unter 3,0 bewegen, zuvor sollte er bei 2,8 oder darunter liegen.
Dr. Ben Lipps, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Nach einem erfolgreichen Start ins Jahr 2011 haben wir auch im zweiten Quartal ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt. Unsere konsequente Qualitätsorientierung, die Konzentration auf nachhaltiges Wachstum und strikte Kostenkontrolle haben diesen Erfolg ermöglicht. Wir freuen uns besonders über die sehr starke Entwicklung in den Märkten außerhalb Nordamerikas. Trotz der weltweiten Schuldenkrise konnten wir unser Kliniknetz in der Region Asien-Pazifik und in Europa erweitern. In Nordamerika haben wir unsere operative Marge weiter erhöht und die Umstellung auf das neue Pauschalvergütungssystem reibungslos und sehr erfolgreich bewältigt. Mit den Übernahmen von Liberty Dialysis und American Access Care werden wir unser Servicenetz dort weiter ausbauen. So können wir noch mehr Patienten bestmöglich und umfassend versorgen. Und wir kommen dem Ziel einer ganzheitlichen Behandlung von Dialysepatienten in den USA bei höherer Kosteneffizienz einen wichtigen Schritt näher.“