Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.
Für das Geschäftsjahr 2013 geht Gerresheimer von einem Umsatzwachstum in Höhe von 5 bis 6 Prozent bei konstanten Wechselkursen aus. Das Unternehmen erwartet eine operative Marge (Adjusted EBITDA-Marge) in etwa auf Vorjahresniveau (2012: 19,4 Prozent). Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2013 wird aufgrund der guten Wachstumsperspektiven auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen (2012: EUR 119 Mio.).
„2012 war ein gutes Jahr für die Gerresheimer AG. Wie sonst auch möchten wir unsere Aktionäre an der positiven Geschäftsentwicklung teilhaben lassen“, sagte Röhrhoff. Vorstand und Aufsichtsrat der Gerresheimer AG schlagen der Hauptversammlung am 18. April 2013 vor, eine Dividende in Höhe von EUR 0,65 je Aktie für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten (Vorjahr EUR 0,60 je Aktie). Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 25 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses. Aufgrund der steuerlichen Situation der Gerresheimer AG wird auch die diesjährige Dividende an Aktionäre mit Wohnsitz in Deutschland steuerfrei ausbezahlt.
Update 10.04.2013: Für das Geschäftsjahr 2013 geht Gerresheimer weiterhin von einem Umsatzwachstum in Höhe von 5 bis 6 Prozent bei konstanten Wechselkursen aus, obwohl vor dem Hintergrund des starken Umsatzwachstums im ersten Quartal 2013 diese Prognose nun etwas konservativer wirkt. Das Unternehmen erwartet eine operative Marge (Adjusted EBITDA-Marge) von rund 19,4 Prozent. Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2013 wird aufgrund der guten Wachstumsperspektiven auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen und damit rund 9 bis 10 Prozent des währungsbereinigten Umsatzes ausmachen.
„Von zentraler Bedeutung sind der Ausbau unserer Produktion für medizinische Applikationssysteme aus Glas und Kunststoff in unseren deutschen Werken in Bünde und Pfreimd sowie im tschechischen Horsovsky Tyn. Zweiter wichtiger Wachstumsfaktor ist der Ausbau der lokalen Produktion für pharmazeutische Primärverpackungen aus Glas und Kunststoff in den schnell wachsenden Schwellenländern,“ erläuterte Röhrhoff.