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GfK Ausblick auf 2009 aus dem Geschäftsbericht
Das Jahr 2009 stellt die Marktforschungsbranche vor zwei Herausforderungen. Neben den noch nicht klar abzuschätzenden Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise ist außerdem mit einer Verschärfung des Preisdrucks durch die Kunden zu rechnen.
Auch in diesem Umfeld ist die GfK mit ihrer globalen Präsenz und ihren innovativen Produkten gut aufgestellt. Die GfK verfügt über ein stabiles Panelgeschäft, dessen Zugangsbarrieren für den Wettbewerb sehr hoch sind. Daneben ergeben sich gerade in der Krise neue Chancen. Konsumenten reagieren auf die sich ändernde Welt, und die Nachfrage nach Marktforschungsinformationen wird nachhaltig steigen. Darüber hinaus verfügt die GfK über eine gute finanzielle Basis, ein solides Fundament und eine klare Unternehmensstrategie. Ein hohes Maß an Flexibilität erlaubt es der GfK, auf sich verändernde Marktbedingungen angemessen zu reagieren.
Dennoch konnte sich die GfK Gruppe der Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds zu Jahresbeginn 2009 nicht vollständig entziehen und ist beim Auftragseingang in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das Auftragsbuch deckt per Ende Januar 2009 insgesamt 30,2 Prozent des erwarteten Jahresumsatzes ab (Vorjahr: 33,7 Prozent). Traditionell lässt sich aus dem ersten Monat jedoch noch keine Schlussfolgerung auf die Geschäftsentwicklung für das gesamte Geschäftsjahr ziehen.
Vor dem Hintergrund des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds und der anhaltenden Verschlechterung der Rahmenbedingungen strebt die GfK Gruppe für das Geschäftsjahr 2009 einen organischen Umsatzzuwachs an und wird Maßnahmen umsetzen, um die Marge auf Vorjahresniveau zu verteidigen. Dieses Ziel wird auch durch das Effizienzsteigerungsprogramm BISS wesentlich unterstützt.
Die GfK rechnet damit, dass die hervorgehobenen Posten im Jahr 2009 in einer Bandbreite von 27 bis 32 Millionen Euro (einschließlich BISS) liegen werden (Vorjahr ex UBM: 32,0 Millionen Euro).
Das Beteiligungsergebnis wird auf Vorjahresniveau erwartet. Der Netto-Finanzaufwand soll bei rund 20 Millionen Euro liegen. Insgesamt strebt die GfK eine Steuerquote von zirka 30 Prozent an.
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