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GfK Aktie [WKN: 587530 / ISIN: DE0005875306]

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GfK Ausblick auf 2010 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Obwohl die Weltwirtschaftsleistung weiterhin wächst, werden für das Jahr 2011 geringere Steigerungen als noch im Vorjahr erwartet. Zum einen fehlt in vielen entwickelten Volkswirtschaften die Binnennachfrage als Treiber und zum anderen haben einige Schwellenländer ihre Konjunktur durch geld- und fiskalpolitische Instrumente gedrosselt, um einer Überhitzung vorzubeugen. Der Internationale Währungsfond (IWF) rechnet daher mit einer Steigerung des weltweiten Wirtschaftswachstums von 4,4 Prozent im Jahr 2011 gegenüber 5,0 Prozent im Jahr 2010.

Ein Restrisiko für die weitere konjunkturelle Entwicklung bleibt die nach wie vor angespannte Lage auf den Finanzmärkten. Aus der Sicht Europas könn-te die Schuldenkrise zu Wechselkurschwankungen und vor allem zu einer nachlassenden Binnennachfrage führen. Ferner birgt die erhöhte Inflations-erwartung sowie die politische Unsicherheit in den erdölerzeugenden Län-dern Risiken, die sich negativ auf die wirtschaftliche Erholung auswirken können.

Wie die zweistelligen organischen Umsatzwachstumsraten zeigen, welche die GfK insbesondere in Mittel- und Osteuropa sowie Lateinamerika erzielen konnte, wird die Globalisierung eines der wichtigsten Themen der Marktfor-schungsbranche sein. Nur ein weltweit aktives Full-Service-Institut kann den Anforderungen globaler Kunden gerecht werden. Um auch weiterhin inter-national erfolgreich zu sein, investiert die GfK in die Standardisierung der Methoden, der Software und der Untersuchungsinhalte.

Neben der Globalisierung wird das Internet den Wandlungsprozess der Marktforschungsbranche prägen. So wird das Internet bald die bedeutsams-te Plattform der Marktforschung sein. Aber auch als Untersuchungsgegen-stand gewinnt es an Bedeutung. Die Art der Nutzung und die Messung der Wirksamkeit von Onlinewerbung sind nur zwei Beispiele.

Die steigenden Datenmengen und die Beschleunigung des Erhebungs- und Analyseprozesses stellen neue Wachstumschancen dar. Alle Sektoren inves-tieren in innovative Instrumente, die es ermöglichen, diese Chancen zu nutzen und der GfK eine führende Rolle bei der Wertschöpfung im digitalen Bereich zu verschaffen.

Unter der Annahme eines anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwunges rech-net die GfK, unter Beachtung der zu Jahresbeginn konsolidierten Unterneh-men, für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Umsatzanstieg von zirka 5 bis 6 Prozent. Hierzu werden alle drei Sektoren mit einem positiven organi-schen Umsatzwachstum beitragen. Trotz der geplanten Investitionen insbe-sondere im digitalen Bereich und in die Wachstumsregionen setzt sich die GfK das herausfordernde Ziel, eine Marge des angepassten operativen Er-gebnisses zum Umsatz von mindestens 14,3 Prozent zu erreichen.

Das neue Jahr hat bereits vielversprechend begonnen. Das Auftragsbuch deckt per Ende Januar 2010 insgesamt 33,8 Prozent des erwarteten Jahres-umsatzes ab (Vorjahr: 33,8 Prozent). Traditionell lässt sich aus dem ersten Monat jedoch noch keine Schlussfolgerung auf die Geschäftsentwicklung für das gesamte Geschäftsjahr ziehen.

Update: Mit deutlichen Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis ist die GfK hervorragend in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Das Auftragsbuch deckte insgesamt 65,4 Prozent des budgetierten Jahresumsatzes ab und lag damit über dem vergleichbaren Vorjahreswert von 62,8 Prozent. Mit dieser bisher sehr guten Entwicklung sieht das Management der GfK Gruppe seine Erwartungen trotz leicht gestiegener gesamtwirtschaftlicher Risiken bestätigt. Die GfK rechnet für das Geschäftsjahr 2011 unter Beachtung der zu Jahresbeginn konsolidierten Unternehmen mit einem organisches Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent. Hierzu werden alle drei Sektoren mit einem positiven organischen Umsatzwachstum beitragen. Trotz der geplanten Investitionen insbesondere im digitalen Bereich und in die Wachstumsregionen setzt sich die GfK das herausfordernde Ziel, eine Marge des angepassten operativen Ergebnisses zum Umsatz von mindestens 14,3 Prozent zu erreichen.

Im Fokus stehen auch in Zukunft eine konsequente internationale Ausrichtung der GfK, die zunehmende Digitalisierung sowie die Expansion in Wachstumsmärkte. Die Standardisierung von Methoden, Software und Untersuchungsinhalten sowie Synergien über die Sektoren hinweg, werden weiterhin vorangetrieben.

Der Vorstand ist überzeugt, dass die GfK Gruppe als ein breit aufgestelltes, aber auf Marktforschung spezialisiertes Unternehmen hervorragend positioniert ist, um konjunkturelle Schwankungen ausgleichen zu können. Auch mittelfristig wird die GfK dadurch in der Lage sein, ein nachhaltiges Wachstum von Umsatz und Ergebnis sicherzustellen.

Update 2: Der Blick auf das gut gefüllte Auftragsbuch, Ende Juli waren 84,6 Prozent der für das Gesamtjahr 2011 erwarteten Umsätze verbucht oder im Auftragsbestand enthalten, lässt für die GfK auch weiterhin ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 erwarten. Der Wert liegt deutlich über dem Vorjahr, in dem 82,2 Prozent erreicht waren. Daher bekräftigt die GfK trotz der starken Verwerfungen an den Kapital- und Devisenmärkten ihre zu Beginn des Geschäftsjahres verkündete Prognose. Die Gesellschaft erwartet im Geschäftsjahr 2011 unter Beachtung der zu Jahresbeginn konsolidierten Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent. Hierzu werden alle drei Sektoren mit einem positiven organischen Umsatzwachstum beitragen. Trotz der geplanten Investitionen, insbesondere im digitalen Bereich und in die Wachstumsregionen sowie der Aufwendungen für die Umsetzung der Strategie "Own the Future", setzt sich die GfK das herausfordernde Ziel, eine Ergebnis-Marge zum Umsatz von mindestens 14,3 Prozent zu erreichen.

Update 3: Die GfK erwartet auch weiterhin ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011. Ein wichtiger Indikator ist das gut gefüllte Auftragsbuch: Ende Oktober waren bereits 96,8 Prozent der für das Gesamtjahr erwarteten Aufträge verbucht. Der Wert liegt deutlich über dem Vorjahreswert von 94,4 Prozent. Gleichzeitig erhöhen aber einige Faktoren die Unsicherheit. Für die USA wird aufgrund der fortgesetzten Zurückhaltung der Konsumenten mit verhaltenem Geschäft gerechnet. Trotz dieser Unsicherheiten erwartet die Gesellschaft auch weiterhin im Geschäftsjahr 2011 unter Beachtung der zu Jahresbeginn konsolidierten Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum am oberen Ende der bisherigen Prognose von 5 bis 6 Prozent. Hierzu werden alle drei Sektoren mit einem positiven organischen Umsatzwachstum beitragen. Trotz der Kostenbelastungen aus dem Strategieprojekt "Own the Future", der Sonderabschreibung im Sektor Media und den Aufwendungen für einen vor Ablauf beendeten Vorstandsvertrag, ist die GfK zuversichtlich, eine Marge des angepassten operativen Ergebnisses zum Umsatz auf Vorjahresniveau erreichen zu können.