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HeidelbergCement Ausblick auf 2011 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

HeidelbergCement erwartet für 2012 eine Fortsetzung des weltweiten Wirtschaftswachstums. Die Steigerungsraten werden sich allerdings in den meisten Einzelmärkten aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte abschwächen. Die Wachstumsraten in den Schwellenländern Asiens und Afrikas werden weiter deutlich über denen der reifen Märkte Nordamerikas und Europas liegen.

Im Konzerngebiet West- und Nordeuropa erwartet HeidelbergCement zwar insgesamt ein weiteres Wirtschaftswachstum. geht aber von einer leicht rückläufigen Nachfrage und damit sinkenden Absatzmengen für Zement und Zuschlagstoffe aus. Die Ursache dafür liegt hauptsächlich im starken Absatzwachstum des Vorjahres. insbesondere auch aufgrund des milden Winterwetters. Im Konzerngebiet Osteuropa-Zentralasien wird aufgrund der zusätzlichen Kapazitäten und weiter steigenden Nachfrage in Russland. der Ukraine und Zentralasien ein fortgesetzter Absatzzuwachs für Zement und Zuschlagstoffe erwartet. In Nordamerika rechnet das Unternehmen dank der sich langsam erholenden Investitionen im privaten Wohnungsbau und im Wirtschaftsbau mit steigender Nachfrage für Zement und Zuschlagstoffe. HeidelbergCement geht davon aus. dass die Baustoffnachfrage der Rohstoffindustrie in Kanada und den USA auch 2012 den Absatz seiner Produkte unterstützt. In den Konzerngebieten Asien-Pazifik und Afrika-Mittelmeerraum rechnet das Unternehmen mit einer anhaltend positiven Nachfrageentwicklung.

Auf der Kostenseite erwartet das Unternehmen eine weitere. allerdings deutlich schwächere Erhöhung der Energie- und Rohstoffpreise sowie steigende Personalaufwendungen. Ziel ist es. diesen Anstieg durch Kostensenkungsmaßnahmen und gezielte Preiserhöhungen auszugleichen und darüber hinaus einen Teil der 2011 verlorengegangenen Margen zurückzugewinnen. Nachdem „FOX 2013“ im Jahr 2011 die Erwartungen bereits übertroffen hat. erhöht HeidelbergCement das Einsparziel für den Zeitraum 2011 bis 2013 von 600 Mio € auf 850 Mio €. Davon will das Unternehmen 2012 weitere 200 Mio € im Vergleich zum Basisjahr 2010 realisieren. Zusätzlich plant HeidelbergCement im Rahmen eines neuen Programms zur Optimierung der Logistikketten Kostensenkungen von 150 Mio € bis 2014.

Auf Basis dieser Annahmen hat sich der Vorstand das Ziel gesetzt. den Umsatz und das operative Ergebnis im Jahr 2012 weiter zu steigern.

„Unsere strategischen Schwerpunkte bleiben auch im Jahr 2012 unverändert“. erklärt Dr. Bernd Scheifele. „Die stetige Rückführung der Verschuldung mit dem Ziel der Verbesserung der Bonität in den Investment-Grade-Bereich hat weiterhin höchste Priorität. Darüber hinaus werden wir unsere erfolgreiche Strategie des gezielten Ausbaus unserer Zementkapazitäten in den Schwellenländern Asiens. Afrikas und Osteuropas weiter fortsetzen. Unsere Anstrengungen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung werden wir noch einmal intensivieren. Dazu erhöhen wir das Einsparziel des „FOX 2013“-Programms um 250 Mio € und starten ein neues Programm zur Optimierung unserer Logistikketten mit dem Ziel. Kostensenkungen von 150 Mio € bis 2014 zu realisieren. Dank dieser Maßnahmen. der vorteilhaften geografischen Aufstellung in attraktiven Märkten sowohl in Schwellenländern als auch in Industriestaaten und als Weltmarktführer bei Zuschlagstoffen ist HeidelbergCement weiterhin hervorragend positioniert. um von dem fortgesetzten Wirtschaftswachstum überproportional zu profitieren.“

Update: Der internationale Währungsfonds (IWF) hat in seiner jüngsten Prognose die Wachstumsraten für die Weltwirtschaft und einige Schlüsselländer, wie die USA, China und Deutschland, angehoben und geht damit nun von einer geringeren Abschwächung der Wirtschaftsentwicklung im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Wachstumsraten in den Schwellenländern Asiens und Afrikas sollen dabei weiterhin deutlich über denen der reifen Märkte Nordamerikas und Europas liegen. Die Wirtschaftserholung in den USA hat sich im ersten Quartal fortgesetzt. Aufgrund eines stärker als erwarteten Rückgangs der Arbeitslosenzahlen hat der nordamerikanische Zementverband seine Schätzung für die Zunahme des US-Zementverbrauchs im Jahr 2012 deutlich von 0,5 % auf 3,7 % erhöht.

Im Konzerngebiet West- und Nordeuropa erwartet HeidelbergCement zwar insgesamt ein weiteres Wirtschaftswachstum, geht aber von einer leicht rückläufigen Nachfrage und damit sinkenden Absatzmengen für Zement und Zuschlagstoffe aus. Die Ursachen dafür sind hauptsächlich das starke Absatzwachstum des Vorjahres, insbesondere auch wegen des milden Winterwetters im Jahr 2011, sowie die Kältewelle in Europa im ersten Quartal 2012. Im Konzerngebiet Osteuropa-Zentralasien wird aufgrund der zusätzlichen Kapazitäten und einer weiter und zum Teil deutlich steigenden Nachfrage in Russland, der Ukraine und Zentralasien ein fortgesetzter Absatzzuwachs für Zement und Zuschlagstoffe erwartet. In Nordamerika rechnet das Unternehmen dank der sich allmählich erholenden Investitionen im privaten Wohnungsbau und im Wirtschaftsbau mit steigender Nachfrage nach Zement und Zuschlagstoffen. HeidelbergCement geht davon aus, dass der Baustoffbedarf der Rohstoffindustrie in Kanada und den USA auch 2012 den Absatz seiner Produkte unterstützt. In den Konzerngebieten Asien-Pazifik und Afrika-Mittelmeerraum rechnet das Unternehmen mit einer anhaltend positiven Nachfrageentwicklung.

Auf der Kostenseite erwartet das Unternehmen eine weitere, allerdings gegenüber dem Vorjahr deutlich schwächere Erhöhung der Energie- und Rohstoffpreise sowie steigende Personalaufwendungen. Dieser Anstieg soll durch Kostensenkungsmaßnahmen und gezielte Preiserhöhungen ausgeglichen und darüber hinaus ein Teil der 2011 verlorengegangenen Margen zurückgewonnen werden. Der Vorstand hat sich unverändert das Ziel gesetzt, den Umsatz und das operative Ergebnis im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr zu steigern.

„Die Nachfrageentwicklung im ersten Quartal hat uns in unserem Ausblick für das Geschäftsjahr 2012 bestärkt“, erklärt Dr. Bernd Scheifele. „In Anbetracht der noch recht hohen Energiekosten werden wir unsere Anstrengungen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung im Rahmen des Programms „FOX 2013“ unvermindert fortsetzen und Preiserhöhungen in unseren Märkten konsequent durchführen. Die stetige Rückführung der Verschuldung mit dem Ziel, unsere Bonität in den Investment-Grade-Bereich zu verbessern, hat weiterhin höchste Priorität. Darüber hinaus werden wir unsere erfolgreiche Strategie des gezielten Ausbaus unserer Zementkapazitäten in den Schwellenländern Asiens, Afrikas und Osteuropas weiter fortsetzen. Dank der vorteilhaften geografischen Aufstellung in attraktiven Märkten sowohl in Schwellenländern als auch in Industriestaaten und als Weltmarktführer bei Zuschlagstoffen ist HeidelbergCement weiterhin hervorragend positioniert, um von dem fortgesetzten Wirtschaftswachstum überproportional zu profitieren.“