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Heidelberger Druckmaschinen Ausblick auf 2011 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Heidelberg bestätigt die mittelfristige Prognose Die globalen Konjunktur- und Marktrisiken sind nach wie vor hoch, insgesamt haben sie zugenommen. Die Verschärfung der Schuldenkrise einiger europäischer Staaten sowie die hohe Staatsverschuldung der USA könnten die gesamtwirtschaftliche Dynamik bremsen. Gleichwohl strebt Heidelberg bei einer stabilen Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Branche im laufenden Geschäftsjahr 2011/12 - auf Basis eines höheren operativen Ergebnisses und des geringeren Finanzierungsaufwands - weiterhin ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnis an.

Das mittelfristige Umsatzziel, das Heidelberg in den kommenden zwei bis drei Jahren anstrebt, liegt bei über drei Milliarden Euro im Jahr. Bei einer insgesamt stabilen Entwicklung rechnet Heidelberg damit, sich im laufenden und im nächsten Geschäftsjahr diesem Ziel schrittweise zu nähern - der Umsatzzuwachs im Folgejahr sollte durch die drupa 2012 und die weitere Erholung der Printmedien-Industrie größer als im laufenden Geschäftsjahr ausfallen.

Update 1: Aufgrund der konjunkturellen Aussichten ist davon auszugehen, dass sich die Nachfrage in der zweiten Geschäftsjahreshälfte schwächer entwickelt als erwartet, sich Umsatz und operatives Ergebnis nicht auf dem von Heidelberg angestrebten Niveau bewegen und somit das Ziel eines ausgeglichenen Vorsteuerergebnisses voraussichtlich nicht erreicht werden kann. Zur angestrebten Steigerung der operativen Profitabilität im laufenden Geschäftsjahr wurden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen im Sachkosten- und Personalbereich eingeleitet. Das Unternehmen geht davon aus, im Gesamtjahr 2011/12 gegenüber dem Vorjahr ein spürbar verbessertes operatives Ergebnis zu erzielen.

"Wir werden an unseren mittelfristigen Profitabilitätszielen festhalten, auch wenn sich die geplante Umsatzsteigerung auf über 3 Mrd. Euro aufgrund der Nachfrageschwäche zeitlich verzögern sollte", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. "Um diese Zielsetzung zu erreichen, werden wir alle dazu notwendigen Maßnahmen einleiten."

Update 2: Für die zweite Geschäftsjahreshälfte geht Heidelberg unverändert davon aus, dass sich die konjunkturellen Unsicherheiten bremsend auf das Investitionsverhalten in der Branche auswirken werden. Die Verwerfungen an den Kapitalmärkten und die schwächere gesamtwirtschaftliche Dynamik haben dazu geführt, dass die Unsicherheit bezüglich der weiteren konjunkturellen Entwicklung im Vergleich zum ersten Quartal 2011/12 noch einmal deutlich gestiegen ist. Die Auftragslage für Heidelberg ist dabei weiterhin international uneinheitlich und geprägt von der einerseits anhaltend unsicheren Lage in den USA, Japan und den Mittelmeeranrainerstaaten sowie andererseits vom positiven Verlauf in China und Südamerika.

Aufgrund der konjunkturellen Aussichten ist davon auszugehen, dass sich die Nachfrage in der zweiten Geschäftsjahreshälfte schwächer entwickelt als erwartet, dass sich Umsatz und operatives Ergebnis nicht auf dem von Heidelberg angestrebten Niveau bewegen und somit das Ziel eines ausgeglichenen Vorsteuerergebnisses voraussichtlich nicht erreicht werden kann. Zur angestrebten Steigerung der operativen Profitabilität im laufenden Geschäftsjahr wurden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen im Sachkosten- und Personalbereich eingeleitet. Das Unternehmen geht davon aus, im Gesamtjahr 2011/12 gegenüber dem Vorjahr ein spürbar verbessertes operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen zu erzielen.

Heidelberg hält an seinen mittelfristigen Profitabilitätszielen fest, auch wenn sich die geplante Umsatzsteigerung auf über 3 Mrd. Euro aufgrund der Nachfrageschwäche zeitlich verzögern sollte. Um diese Profitabilitätsziele zu erreichen, arbeitet Heidelberg an einem Programm, um nach wie vor innerhalb der nächsten zwei Geschäftsjahre das auch schon bisher angestrebte operative Ergebnis von 150 Mio. Euro sicherzustellen. Aufbauend auf der 2010 durchgeführten Neuorganisation des Unternehmens ist neben weiteren Kapazitäts- und Kostenanpassungen auch an strukturelle Veränderungen gedacht, um für das Geschäftsmodell nachhaltig profitable Strukturen zu schaffen. Dazu werden sämtliche Bereiche, Produkte und Prozesse auf den Prüfstand gestellt.

"Wir werden uns für den professionellen Werbe- und Verpackungsdruckmarkt so aufstellen, dass wir den sich verändernden Marktanforderungen bei einem gleichzeitig volatilerem Umfeld gerecht werden", sagte Bernhard Schreier. "Sobald unsere Prüfung abgeschlossen ist und Maßnahmen beschlossen sind, werden wir diese umgehend mitteilen."

Update 3: Zur angestrebten Steigerung der operativen Profitabilität im laufenden Geschäftsjahr wurden bereits zum Halbjahr kurzfristig umsetzbare Maßnahmen im Sachkosten- und Personalbereich eingeleitet. Das Unternehmen geht davon aus, im Gesamtjahr 2011/12 gegenüber dem Vorjahr ein spürbar verbessertes operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen zu erzielen. Heidelberg hält an seinen mittelfristigen Profitabilitätszielen fest, auch wenn sich die geplante Umsatzsteigerung auf über 3 Mrd. Euro aufgrund der Nachfrageschwäche zeitlich verzögern sollte.