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Infineon Technologies Ausblick auf 2015 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Aufgrund der saisonal zum Ende des Kalenderjahres zurückgehenden Nachfrage erwartet das Unternehmen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2015 einen Rückgang des Umsatzes zwischen 5 und 9 Prozent. Die Segmentergebnis-Marge wird dabei voraussichtlich zwischen 10 und 13 Prozent betragen. Der Umsatz wird voraussichtlich in allen vier Segmenten rückläufig sein. Dabei sollte der prozentuale Umsatzrückgang bei ATV geringer ausfallen als in den anderen Segmenten.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet Infineon bei einem unterstellten Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar von 1,30 einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr von 8 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte. Im Mittelpunkt dieser Wachstumsspanne wird die Segmentergebnis-Marge in etwa 14 Prozent betragen.

In den Segmenten ATV, PMM und CCS wird ein Umsatzwachstum im Rahmen des Konzerndurchschnitts oder leicht darüber erwartet. Im Segment IPC wird das Umsatz-wachstum voraussichtlich deutlich geringer als der Konzerndurchschnitt sein. Die für das Geschäftsjahr 2015 geplanten Investitionen belaufen sich auf etwa 700 Millionen Euro. Darin enthalten ist ein Teilbetrag in Höhe von rund 13 Prozent vom Umsatz für Investitionen in Anlagen in bereits operativ tätigen Werken sowie in immaterielle Vermögensgegenstände. Hinzu kommen weitere Investitionen in Höhe von 60 bis 70 Millionen Euro für die zweite Fertigungshalle in Kulim, Malaysia, um diese für die Serienfertigung vorzubereiten, sowie Auszahlungen in Höhe von rund 20 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Kauf von Qimonda-Patenten im Rahmen des jüngst geschlossenen Vergleichs mit dem Insolvenzverwalter über das Vermögen der Qimonda AG. Die Abschreibungen werden bei etwa 600 Millionen Euro liegen.

Update 29.01.2015: Bei einem unterstellten EUR/US$-Dollar-Wechselkurs von 1,20 wird ein Umsatzwachstum gegenüber Vorjahr von 12 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte mit einer Segmentergebnis-Marge im Mittelpunkt der Wachstumsspanne zwischen 14 und 15 Prozent erwartet.

Update 5.02.2015: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015 erwartet das Unternehmen bei einem unterstellten Euro/US-Dollar-Wechselkurs von 1,20 einen Umsatzanstieg von 5 bis 9 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Zu dem erwarteten Umsatzanstieg sollten alle Segmente beitragen. Die Segmentergebnis-Marge wird voraussichtlich zwischen 12 und 13 Prozent liegen.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet Infineon bei einem unterstellten Wechselkurs des Euro gegenüber dem US$ von 1,20 (nach bislang 1,30) einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr von 12 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte. Bislang hatte Infineon ein Umsatzwachstum von 8 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte erwartet. Im Mittelpunkt der Wachstumsspanne wird die Segmentergebnis-Marge zwischen 14 und 15 Prozent liegen. Bislang hatte Infineon eine Segmentergebnis-Marge von etwa 14 Prozent erwartet. Für die Segmente Power Management & Multimarket und Chip Card & Security wird ein Umsatzwachstum über dem Konzerndurchschnitt erwartet. Die Wachstumsrate des Umsatzes im Segment Automotive sollte in etwa auf der Höhe des Konzerndurchschnitts liegen. Im Segment Industrial Power Control wird das Umsatzwachstum voraussichtlich deutlich geringer als der Konzerndurchschnitt sein. Die für das Geschäftsjahr 2015 erwarteten Investitionen belaufen sich auf etwa €750 Millionen. Darin enthalten ist ein Teilbetrag in Höhe von rund 13 bis 14 Prozent vom Umsatz für Investitionen in Anlagen in bereits operativ tätigen Werken sowie in immaterielle Vermögensgegenstände. Hinzu kommen weitere Investitionen in Höhe von €60 bis 70 Millionen für die zweite Fertigungshalle in Kulim (Malaysia), um diese für die Serienfertigung vorzubereiten, sowie Auszahlungen in Höhe von €21 Millionen im Zusammenhang mit dem Kauf von Qimonda Patenten im Rahmen des Vergleichs mit dem Insolvenzverwalter über das Vermögen der Qimonda AG. DieAbschreibungen werden bei etwa €600 Millionen liegen.